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SSVg Velbert beendet schwarze Serie beim VfB Hilden

Viele Tore zu feiern gab es für die SSVg: Hier beglückwünscht Kapitän Tristan Duschke Stürmer Cellou Diallo zum 2:0

Viele Tore zu feiern gab es für die SSVg: Hier beglückwünscht Kapitän Tristan Duschke Stürmer Cellou Diallo zum 2:0

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Hilden.  Der Oberligist feiert beim VfB Hilden den zweiten Saisonsieg. Beim 5:1 setzt sich das Team von Trainer John gegen kampfstarke Gastgeber durch

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die SSVg Velbert ist rasant in die neue Saison der Fußball-Oberliga gestartet. auf den 1:0-Auswärtserfolg im eigenen Stadion über die Spielvereinigung Schonnebeck ließen die Velberter nun den beeindruckenden 5:1-Auswärtserfolg beim VfB Hilden folgen. Zusammen mit dem Nachbarn TVD finden sie sich damit zunächst mal in der Spitzengruppe wieder.

Alles andere als Spitze war bislang die Bilanz bei Spielen in Hilden. Hier handelte hatte die SSVg fast immer ihre Probleme: Sowohl in der Meisterschaft, als auch im Niederrheinpokal, wo es mal eine höchst schmerzhafte 1:3-Niederlage gab. SSVg-Trainer Marcus John gab deshalb die Devise aus, diese schwarze Serie nun zu beenden.

Seine Spieler erhörten ihn und erledigten die Aufgabe mehr als gründlich: Mit einem regelrechten Torfestival – obwohl es ausgerechnet in der Offensive zwei Ausfälle gab. Neben dem Langzeitverletzten Hasan Ülker musste auch Robert Nnaj ersetzt werden, für ihn gab Jesse Weissenfels sein Debüt in der Startelf. Zudem brachte John auf der Außenbahn an Stelle von Yusa Alabas diesmal Manuel Schiebener.

„Die Mannschaft hat das auch in der neuen Formation gut gemacht. Insgesamt war das eine läuferisch, kämpferisch und spielerisch sehr ansprechende Leistung.“

Dabei stellte er heraus, dass es die engagiert zur Sache gehende Gastgeber seinem Team eine Halbzeit lang sehr schwer gemacht hatten.

Vielleicht wäre es etwas einfacher gegangen, hätte Robin Hilger seine Riesenchance genutzt. Doch der sonst so treffsichere Torjäger zielte frei knapp vorbei. So sicherte lediglich ein Sonntagsschuss von Max Machtemes die knappe Halbzeitführung.

Das 2:0 durch Diallos Elfmeterbahnt den Weg zum Sieg

Erst das 2:0 durch Cellou Diallo lenkte dann das Spiel in die von John gewünschte Richtung. Der Stürmer verwandelte sechs Minuten nach Wiederanpfiff einen Elfmeter, den er selbst heraus geholt hatte. „Das war eine berechtigte Entscheidung, er ist gelegt worden“, so John, der diesen Treffer als Dosenöffner wertete.

Fortan spielte sein Team stark auf. Kai Schwertfeger erhöhte auf 3:0, Robin Hilger machte seinen Patzer aus der ersten Hälfte mit dem 4:0 wett und auf den Ehrentreffer der Gastgeber durch Manuel Schulz hatte Hilger gar noch einen weiteren Treffer als Antwort parat.

„Da lief unser Spiel und da waren wir vorn auch sehr effektiv“, lobte Trainer Marcus John, betonte aber dabei: „Zunächst mussten wir hart kämpfen, ehe wir dann auch unser spielerisches Potenzial zeigen konnten. Und ich bin mir sicher: Solche Spiele gibt es noch häufiger.“ Wahrscheinlich gleich im nächsten Flutlichtspiel daheim am kommenden Freitag gegen Union Nettetal.

So haben sie gespielt

SSVg: Gomoluch; Schiebener, Schmetz, Duschke, Abdel Hamid, Mondello (78. Gojnovci), Schwertfeger, Machtemes (72. Zent), Diallo, Weissenfels, Hilger (80.).

Tore: 0:1 Machtemes (25.), 0:2 Diallo (51. Foulelfmeter), 0:3 Schwertfeger (57.), 0:4 Hilger (82.), 1:4 Schulz (65.), 1:5 Hilger (78.)

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