Fussball

SSVg Velbert U 23: Finale um den Klassenerhalt

Ab Mittwoch Abend gilt es für die U 23 der SSVg (in blau). Im Hinspiel gegen den FC Delhoven will die SSVg-Reserve ein gutes Ergebnis vorlegen, um für das Rückspiel am Samstag gewappnet zu sein

Ab Mittwoch Abend gilt es für die U 23 der SSVg (in blau). Im Hinspiel gegen den FC Delhoven will die SSVg-Reserve ein gutes Ergebnis vorlegen, um für das Rückspiel am Samstag gewappnet zu sein

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Service

Velbert.  Die Velberter U 23 trifft in zwei Relegationspartien auf den FC Delhoven. Am heutigen Mittwoch steigt auf der Anlage Am Berg das Hinspiel

Bereits drei Tage nach der 0:5 Schlappe beim SC Steele geht es für die U 23 der SSVg mit „Nachsitzen“ weiter, denn nun müssen die Velberter in der Relegation um den Bezirksliga-Klassenerhalt kämpfen.

Dabei trifft die SSVg-Reserve in zwei Spielen auf den FC Sportfreunde Delhoven, der ebenso wie die Niederbergischen am letzten Spieltag - auch durch erstaunliche Ergebnisse der Konkurrenz- noch auf den Relegationsplatz abrutschten. Das Hinspiel steigt am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr in Velbert auf der Anlage Am Berg, das Rückspiel am Samstag um 17 Uhr in Dormagen.

„Es nutzt nach der Pleite in Steele aber jetzt auch nichts, noch mal draufzuhauen. Wir haben gegen eine Spitzenmannschaft der Liga einen richtig schlechten Tag gehabt, aber das müssen wir aus den Köpfen bekommen und nun wollen wir uns auf die positiven Dinge besinnen, denn davor haben wir ja drei Spiele in Folge gewonnen“, betont der Velberter Spielertrainer Joscha Weber. Zudem verweist er darauf, dass die Dormagener ja auch eine Mannschaft sind, die am Ende nicht unverdient auf dem Relegationsplatz steht und sicherlich nicht die gleiche Qualität wie die Essener aufweist.

Delhoven mit stabiler Defensive

Der Gegner ist Weber zwar völlig unbekannt, aber er hat sich Informationen über dessen Spielweise von Trainerkollegen aus der Bezirksligagruppe 1 besorgt. Defensiv scheinen die Delhovener deutlich stabiler zu sein als die Velberter, denn sie haben im Saisonverlauf lediglich 64 Gegentore hinnehmen müssen, während die SSVg 101 kassiert hat.

„Sie haben wohl einen sehr spielstarken Innenverteidiger, der die Bälle oft lang hinter die gegnerische Abwehr schlägt“, weiß Weber, worauf er sein Team einzustellen hat. Seine Vorgabe: „Aufgrund der Auswärtstorregelung wollen wir es tunlichst vermeiden, ein Gegentor zu kassieren. Auf unserem Platz haben wir sehr viele Punkte geholt, diese Heimstärke müssen wir nutzen, um zumindest zu gewinnen“, fordert der Coach, der davon ausgeht, das gleiche Aufgebot wie am Sonntag zur Verfügung zu haben.

Spielertrainer Joscha Weber verbreitet Zuversicht

„Diesmal wird die Mannschaft aber ein völlig anderes Gesicht zeigen als noch in Steele“, prognostiziert er. „Wir haben jetzt zwei Endspiele vor uns, in denen es um alles geht. Das wird jeder begreifen. Solche Spiele sind doch etwas Besonderes, für solche Spiele ist man doch auch Fußballer“, meint Weber.

Der Spielertrainer gibt sich optimistisch: „Vor einigen Wochen hat niemand mehr an uns geglaubt, aber jetzt haben wir wieder eine realistische Chance und alles in der eigenen Hand. Genau darauf haben wir doch hingearbeitet und dafür wollen wir uns auch jetzt belohnen“, stellt Weber klar.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben