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SC Velbert reist zu heimstarken Düsseldorfern

Sicher ein Verlust: Der SC Velbert muss in Düsseldorf auf den verletzten Kapitän Pier Schulz verzichten

Sicher ein Verlust: Der SC Velbert muss in Düsseldorf auf den verletzten Kapitän Pier Schulz verzichten

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Velbert.  Oberligist SC möchte bei TuRU auf die gute Defensivarbeit aufbauen und dabei offensiv mehr in Erscheinung treten

Mit vier Punkten aus den letzten zwei Partien verschaffte sich der SC Velbert in der Oberliga schon nach sechs Spieltagen ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsregion, kann sich so früh in der Saison und als Numero 14 der Tabelle, also direkt über dem Strich liegend, darauf jedoch natürlich nicht ausruhen – zumal es weiterhin Dinge zu verbessern gilt. Da käme ein Sieg beim punktgleichen Tabellennachbarn TuRU Düsseldorf am siebten Spieltag selbstredend äußerst gelegen. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr an der Feuerbachstraße.

Doch Vorsicht: Die Landeshauptstädter legten zwar keinen berauschenden Saisonstart aufs Parkett, holten sechs von sieben Zählern aber auf heimischem Geläuf und überzeugten insbesondere in der Vorwoche beim überraschend deutlichen 4:0-Triumph über die ambitionierten Sportfreunde Baumberg und im Pokal mit einem Sieg gegen den Regionalligisten VfB Homberg. Und: Die neun Gegentore TuRUs unterbieten nicht allzu viele Mannschaften. Bange ist SC-Coach Patrick Knieps deshalb aber nicht: „Klar guckt man auch auf die letzten Ergebnisse des Gegners, grundsätzlich gilt aber weiterhin, dass wir auf uns und unsere Stärken schauen.“

Abwehr hält weitestgehend dicht

Die zeigten sich im letzten Duell mit Meerbusch vor allem im hinteren Bereich, als die Clubberer den TSV bei ganz wenigen klaren Gelegenheiten hielten, sich aber eine Unkonzentriertheit leisteten, die umgehend bestraft wurde.

Mit großem Willen konnte dennoch ein verdienter Punkt einbehalten werden. In Düsseldorf steht für Knieps nun die Balance im Blickpunkt. „Wir haben den Gegner zuletzt größtenteils vom eigenen Tor weggehalten, das ist auch das Ziel für das nächste Spiel. Jetzt große Dominanz zu verlangen, wäre vermessen. Trotzdem, die Kontergelegenheiten, die es geben wird, muss mein Team konsequenter, aggressiver und einfach besser nutzen“, fordert der coach von seinen Clubberern.

Auf die Stärken des Gegners legt er dabei wie eingangs erwähnt nicht allzu viel Wert, ohne sie schmälern zu wollen: „Sie sind durchaus variabel, spielen aber schon so wie einige Mannschaften in der Liga. Einfach eine gute Oberliga-Mannschaft. Da dürfte keine große Überraschung warten und wenn wir unser Potential abrufen, ist dort für uns auf jeden Fall etwas drin.“

Personallage bliebt schwierig

Die Personallage hat sich dagegen ein wenig zum Negativen entwickelt. Neben Marc Stuckart, Adrian Jeglorz und dem langsam ins Training zurückkehrenden Aaron Langen fällt zudem auch noch der Kapitän Spielmacher Pier Schulz (Sehne) mindestens für die Partie am Sonntag in Düsseldorf aus.

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