Jugendfussball

SC Velbert peilt die Niederrheinliga an

Das Velberter U 19-Derby SC contra SSVg hatte es zuletzt im März 2017 gegeben: Szene mit SC-Stürmer Giuseppe Sparacio (mitte) und Ilias Zibuh,

Das Velberter U 19-Derby SC contra SSVg hatte es zuletzt im März 2017 gegeben: Szene mit SC-Stürmer Giuseppe Sparacio (mitte) und Ilias Zibuh,

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die A-Junioren des SC Velbert kämpfen ab Sonntag in der Qualifikation um den Aufstieg – mögliches Stadtduell mit der SSVg erhöht den Reiz

Ein bisschen Derby-Stimmung bereichert die Velberter Fußball-Szene. Der SC hat dafür in der abgelaufenen Saison bei den Erwachsen gesorgt, indem er in die Oberliga aufstieg und damit das elektrisierende Stadtduell gegen die SSVg ermöglichte.

Für die neue Saison nun ist diese Konstellation auch in der höchsten Velberter Jugendliga möglich, in der A-Jugend-Niederrheinliga. Hier spielen nämlich die Talente des SC ab kommenden Sonntag um den Aufstieg, während die SSVg hier die Klasse halten möchte.

Nach starker Saison 2018/19 in der Leistungsklasse haben sich die A-Junioren des SC Velbert einen Platz in der Qualifikation zur Niederrheinliga gesichert. In der Gruppe 5 treffen sie auf den VfB Homberg, auf den HSV Langenfeld und auf die Sportfreunde Niederwenigern. Parallel kämpft die SSVg Velbert in der stark besetzten Gruppe 2 um den Klassenerhalt.

„Hoffen wir, dass beide Velberter Teams die Niederrheinliga schaffen“, sagt Jürgen Hillemacher, der Betreuer des SC. „Ich glaube auch, dass es klappt, denn beide haben gute Mannschaften.“

Der SC schaut dabei allerdings zunächst einmal auf sich, wichtig ist es ihm, nach ein paar Jahren Pause wieder in die Niederrheinliga zurück zu kehren.

Vorzeitig Meister in der Leistungsklasse

Die Voraussetzungen haben zuletzt das tolle U 19-Team und das Trainergespann Oliver Limbach und Andre Adomat mit der vorzeitigen Meisterschaft in der Leistungsklasse geschaffen.

Das Trainerduo hat inzwischen sein Amt abgegeben, Adomat wird Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft, das neue Gespann hat bereits die Vorbereitung auf die drei großen Spiele in Angriff genommen.

Es sind zwei alte Bekannte: Sebastian Altenkamp und Ralf Zistler. „Basti“ Altenkamp gehörte zur gefeierten Mannschaft, die im vergangenen Jahr mit dem SC den Aufstieg in die Oberliga geschafft hatte, Ralf Zistler trainiert zuletzt den Bezirksligisten SV Union Velbert. Zuvor war Zistler auch Trainer der A-Junioren der SSVg Velbert.

Bereits Erfahrung in der Niederrheinliga

Das neue Gespann muss dabei gleich Integrationsarbeit leisten. „Die Spieler des älteren Jahrgangs wechseln nun in den Seniorenbereich und dürfen an den Quali-Spielen nicht mehr teilnehmen. Erweitert wurde die Mannschaft um einige sehr talentierte Spieler des Jahrgangs 2002“, erläutert U 19-Betreuer Jürgen Hillemacher.

Andererseits werden ab Sonntag viele Spieler dabei sein, die für den SC schon in der C-Jugend- oder B-Jugend in der Niederrheinliga gespielt haben.

Entgegen kommen den Clubberern zudem sicherlich die Gruppen-Auslosung und der Termin-Plan. Von den drei Partien bestreiten sie nämlich gleich zwei in der heimischen BLF-Arena. Gleich am kommenden Sonntag zum Auftakt empfangen sie um 11 Uhr den VfB Homberg und hoffen bei möglichst voller Hütte, dass sie im Aufstiegsrennen vorlegen können.

Die zweite Partie bringt eine Woche später die Auswärtsfahrt zum HSV Langenfeld, zum Abschluss empfangen die Velberter dann am Sonntag, den 30. Juni, die Sportfreunde Niederwenigern am Böttinger-Platz.

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