Fussball

SC Velbert möchte die Kirsche auf der Torte

Auf ihrem  Weg zum Klassenerhalt sind die Clubberer, hier Ferhat Mumcu (re.), praktisch ganz dicht vor dem Ziel. Im Gastspiel beim Mitaufsteiger Union Nettetal möchte der SC letzte rechnerische Zweifel  ausräumen.

Auf ihrem Weg zum Klassenerhalt sind die Clubberer, hier Ferhat Mumcu (re.), praktisch ganz dicht vor dem Ziel. Im Gastspiel beim Mitaufsteiger Union Nettetal möchte der SC letzte rechnerische Zweifel ausräumen.

Foto: Alexandra Roth

Velbert.   Oberligist SC Velbert kann bei Union Nettetal den Klassenerhalt sichern. Trainer vom Dorp peilt als Zugabe einen einstelligen Tabellenplatz an

Drei Spiele verbleiben dem SC Velbert in der Ära Ralf vom Dorp und schon jetzt steht zu 99 Prozent fest, dass der Übungsleiter sein Werk mit dem Klassenerhalt in der Oberliga vollenden wird und die nach dem Aufstieg wohl noch herausforderndere Aufgabe meistert. Acht Punkte Vorsprung sind es auf eben den nächsten Gegner, den SC Union Nettetal.

Zudem müssten noch sechs weitere Mannschaften die Clubberer überholen – da es auch noch zahlreiche Duelle zwischen den Mannschaften hinter dem SC gibt, ist das aber nahezu ausgeschlossen. Sollte der Sportclub nicht beim alten Bekannten und Mitaufsteiger verlieren (So. 15 Uhr), gibt es dann auch rechnerisch nichts mehr zu rütteln – und vom Dorp könnte sein letztes Heimspiel in der Woche darauf in vollsten Zügen genießen.

Ein Punkt soll es mindestens sein

„Das ist das Ziel, auch den letzten nötigen Punkt zu holen und auf dem Heimweg im Bus zurück gesichert zu sein. Der Druck liegt komplett beim Gegner, sie müssen auf Sieg spielen. Wir können befreiter aufspielen. Das spielt uns natürlich beides in die Karten, vielleicht können wir Nettetals Nervosität ausnutzen. Wir schielen auch schon auf drei Punkte“, ist der scheidende Coach noch im Angriffsmodus.

Denn er möchte die Mannschaft nicht nur mit dem Ligaverbleib an seinen Nachfolger übergeben: „Ein Miniziel, was auch realistisch ist, wäre es, den einstelligen Tabellenplatz zu halten. Der Klassenerhalt ist schon die Krönung, das wäre die Kirsche obendrauf.“

Vermessen, aber rechnerisch möglich ist gar der vierte Platz, auf dem Ratingen notiert ist – wer hätte damit vor der Saison gerechnet?

Zumal vor allem in der Rückrunde schwere Personalsorgen grassierten bzw. immer noch da sind. Jüngstes Negativ-Beispiel: Zuletzt gab Kapitän Adrian Jeglorz bei Jahn Hiesfeld sein Comeback, doch er musste im Training einen Rückschlag hinnehmen und fällt den Rest der Saison aus. Genau wie Robin Hilger, Richard Garweg, Albin Rec oder Pier Schulz. Lediglich Marcel Lange könnte eine Option sein.

Vom Dorp kennt diese Situation ohnehin längst und bekräftigt: „Die anderen Spieler haben durchgehend geliefert und das werden sie auch in Nettetal. Da habe ich vollstes Vertrauen.“

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