Fußball

SC Velbert kann in Bocholt nicht viel ausrichten

Kein Durchkommen für die Clubberer. Im Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt arbeiteten sich die Velberter kaum klare Chancen heraus. Hier kommt Max Ilijan Varivoda gegen den gegnerischen Torwart zu spät

Kein Durchkommen für die Clubberer. Im Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt arbeiteten sich die Velberter kaum klare Chancen heraus. Hier kommt Max Ilijan Varivoda gegen den gegnerischen Torwart zu spät

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Bocholt.  Die arg ersatzgeschwächten Velberter verlieren verdient beim Spitzenteam des 1. FC Bocholt mit 0:3. Dritte Niederlage im dritten Spiel

Kontrast-Programm am Hünting beim 3:1 (1:0)- Erfolg des früheren Zweitligisten 1. FC Bocholt gegen den SC Velbert. Während die Gastgeber damit den dritten Sieg im dritten Spiel feierten sind die Clubberer zum dritten Mal in Folge mit einer Niederlage nach Hause gefahren.

Die Bocholter freuen sich nun auf das Spitzenspiel am Mittwoch gegen Tabellenführer Sportfreunde Baumberg während die Velbert zur gleichen Zeit den ungeschlagenen ETB Schwarz-Weiß empfangen und zusehen müssen, den Anschluss in der Tabelle der Fußball-Oberliga nicht frühzeitig zu verlieren.

Kurzfristig kommen noch ein paar Ausfälle dazu

Der Kontrast offenbarte sich allerdings auch in den Besetzungen der Kader: Gegen die gut aufgestellten Bocholter konnten wir mit unseren derzeitigen Möglichkeiten nicht mithalten“, erklärte SC-Trainer Peter Radojewski. Damit wollte er keineswegs unterschlagen, dass die Clubberer am Hünting auch eine bessere Leistung hätten abrufen können. Der eine oder andere Spieler habe sicherlich mehr drauf.

Aber angesichts der langen Liste der Ausfälle hätte sich das Lager der Clubberer diesmal eh nicht viel ausrechnen können. So kamen zu den vielen Verletzten und Gesperrten noch zwei zusätzliche Ausfälle, denn Robin Rehmes und Leon Fritsch mussten wegen Erkrankung kurzfristig passen.

Talent Laurens Bock gibt Debüt

So kam Nachwuchsspieler Laurens Bock zu seinem Oberliga-Debüt, nachdem er vor einer Woche noch mit den A-Junioren den Klassenerhalt in der Niederrheinliga geschafft hatte.

„Sein Spiel über 90 Minuten gehörte zu den wenigen positiven Eindrücken, die wir aus dieser Partie mitnehmen können“, befand Radojewski, der in der zweiten Halbzeit mitansehen musste, wie sein Team weiter vom Verletzungspech verfolgt wurde. Wegen einer lädierten Schulter musste auch noch Torwart Richard Garweg ausgewechselt werden, für ihn kam Daniel Schäfer – ebenfalls ein Lichtblick, denn er hielt gut und parierte kurz vor Schluss auch einen Foulelfmeter.

Aber das war nur Ergebnis-Kosmetik, die klare Niederlage stand fest und war auch so in Ordnung.

So spielten sie

SC Velbert: Garweg (71. Schäfer); Burczyk, Blume, Simic (57. Spazier), Bock, Muharremi,
Bühring (63. Varivoda), Schulz, Bayraktar (63. Park), Kizilisik, Tekadiomona.

Tore: 1:0 Sezen (22.), 2:0 Bugla (61.), 3:0 Corovic (79.).

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