Fußball Oberliga

SC Velbert kann den VfB Hilden abschütteln

Ralf vom Dorp hat seine Mannschaft in den vergangenen Wochen gut eingestellt.

Ralf vom Dorp hat seine Mannschaft in den vergangenen Wochen gut eingestellt.

Foto: Mark Bohla

Velbert.   Der SC Velbert spielt bisher eine starke Rückrunde und kann sich nun im direkten Duell mit dem VfB Hilden ein kleines Polster erspielen.

Mit Siebenmeilenstiefeln schritt der SC Velbert zuletzt dem Oberliga-Klassenerhalt entgegen. 13 von 18 möglichen Punkten im Jahr 2019 ließen die Mannen von Ralf vom Dorp auf den elften Tabellenplatz klettern, noch wichtiger ist allerdings das Polster von sieben bzw. zehn Zählern auf den möglichen Relegationsrang 15 und dem ersten sicheren Abstiegsplatz 16. Nun besteht im Gastspiel des beim VfB Hilden die große Möglichkeit, dieses Polster weiter wachsen zu lassen und sich einen direkten Verfolger weiter vom Leib zu halten (So. 15 Uhr). Die einen Zähler und eine Position hinter dem SC platzierten Hildener haben aber natürlich den gleichen Plan.

„Diese Chance wollen sicher beide wahrnehmen und sich mit einem Sieg etwas weiter absetzen. Daher erwarten wir ein unheimlich intensives, hektisches und emotionales Spiel. An diese Gegebenheiten müssen wir uns anpassen, das wird der Schlüssel sein. Beide wissen, dass es eine große Gelegenheit ist, sich Luft zu verschaffen“, weiß vom Dorp um die Bedeutung des Duells.

Auch die Hildener waren in jüngerer Vergangenheit gut drauf und konnten mit sieben Punkte aus drei Spielen im Windschatten der Clubberer ebenfalls den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld schaffen. Besonders das 5:2 über den 1. FC Bocholt im letzten Heimspiel ließ aufhorchen.

SC Velbert muss auf die Standards aufpassen

Vom Dorp skizziert die Stärken des kommenden Gegners: „Sie spielen sehr laufintensiv und versuchen, früh Druck auszuüben. Da ergeben sich natürlich auch Räume, wofür die Anzahl der Gegentore spricht. Nach Standards halte sich sie aber für die wohl stärkste Mannschaft der Liga, da sind sie extrem gefährlich und konnten so viele Punkte mitnehmen. Da müssen wir ein Auge drauf haben und am besten keine Standards herschenken.“

Der Kader wird im Großen und Ganzen der gleiche wie in der Vorwoche beim Sieg über Schonnebeck sein. In Joshua Sumbunu gibt es aber immerhin einen Rückkehrer, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Ob er zurück in die Startelf rotiert, ließ vom Dorp derweil noch offen: „Das entscheide ich noch. Die Elf von letzter Woche hat ihre Sache in jedem Fall außerordentlich gut gemacht.“

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