Fußball

SC Velbert ist beim Tabellenzweiten gefordert

SC-Coach Patrick Knieps sieht sein Team nicht chancenlos. Links Co-Trainer Andre Adomat

SC-Coach Patrick Knieps sieht sein Team nicht chancenlos. Links Co-Trainer Andre Adomat

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services

Velbert.  Schwere Aufgabe für den Oberligisten SC Velbert: Die Clubberer müssen beim starken beim 1. FC Monheim bestehen

Erneut stemmte sich der SC Velbert in der Oberliga gegen eine der Top-Mannschaften, schnupperte auch am Punktgewinn, doch wie schon gegen Schonnebeck und Baumberg musste sich die Mannschaft von Patrick Knieps auch dem FC Kray geschlagen geben und beim 1:2 die bereits fünfte Niederlage am Stück einstecken. Es muss also mal wieder Zählbares her, denn nur gut spielen, dann aber mit leeren Händen dastehen, gibt zwar Mut für die kommenden Spiele, hält die Clubberer jedoch nicht in der Liga.

Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen sollte verkürzt werden

Und jetzt steht am 12. Spieltag mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Monheim der nächste dicke Brocken bevor (So. 15 Uhr) – der Rückstand auf das rettende Ufer ist mit sechs Zählern zwar noch nicht uneinholbar, kann ohne Punkt aber auch nicht verkürzt werden. Wie schwer die Aufgabe beim Tabellenzweiten ist, zeigt der Blick auf die nackten Zahlen: Acht Siege und nur eine Niederlage gab es in bisher elf Spielen, im Schnitt kassiert der FCM nicht mal einen Gegentreffer pro Partie und zuhause gewann er alle fünf Partien, darunter war der einzige Punktverlust von Spitzenreiter Straelen.

„Knieps hat daher Respekt vor den Rheinländern: „Sie haben eine homogene Gruppe, wo keiner so recht heraussticht und die nicht einfach zusammengekauft ist. Diesen Weg halte ich für positiv, anders als andere Mannschaften, die richtig in individuelle Qualität investieren. Die Monheim haben natürlich trotzdem große Qualitäten und werden gegen uns zeigen, dass sie oben bleiben wollen. Uns verstecken und den berühmten Bus parken werden wir trotzdem nicht.“

Gastgeber sind äußerst abwehrstark

Denn wenn es beim Gegner an etwas hapert, ist es die Offensive. 20 geschossene Tore sind zwar nicht schlecht, versetzen die gegnerischen Defensivreihen aber auch nicht in Angst und Schrecken. Monheim braucht eben bei einer solch stabilen Abwehr weniger Tore, um die Partien zu gewinnen.

Da wollen der SC und Knieps dann auch ansetzen: „Wenn wir lange die Null halten können, immer mal wieder selbst für Gefahr sorgen und vielleicht sogar die Führung erzielen, ist auch dort etwas möglich. Wir waren schon gegen andere Spitzenteams nicht allzu weit weg vom Punktgewinn.“ Personell sieht es dabei zunehmend besser aus, auch wenn René Burczyk erneut länger ausfallen wird und Marvin Blume beruflich bedingt passen muss.

Ansonsten ist lediglich Pier Schulz fraglich, wichtige Anker wie Marcel Lange und Adrian Jeglorz kommen dafür immer näher an ihre 100 Prozent heran.

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