Fussball

SC Velbert II jagt den Nachbarn Türkgücü

Die Club-Reserve, hier mit Konstantin Garidis (re.), hat derzeit einen guten Lauf

Die Club-Reserve, hier mit Konstantin Garidis (re.), hat derzeit einen guten Lauf

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert.  Mit dem 4:1-Erfolg beim FSV Vohwinkel verteidigt SC Velbert II Platz zwei in der Kreisliga A und bleibt dem Nachbarn Türkgücü auf den Fersen.

„Wir sind in der zweiten Halbzeit stärker geworden und haben dann auch jeweils zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, so dass der Sieg auch in der Höhe völlig verdient ist“, kommentierte „Bobby“ Schwarz, der gemeinsam mit Andreas Nitas das SC-Trainerduo bildet, den 4:1 Erfolg gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel. Somit verteidigten die Velberter Tabellenplatz zwei und jagen auch weiterhin den Ortsnachbarn und Spitzenreiter Türkgücü.

In der ersten Hälfte war die Partie noch ausgeglichen mit der ersten Chance für die Gäste. Nach einer schönen Kombination über Steffen Schwarz und Pierre Nolte wurde der Schuss von Lamine Diame jedoch abgefälscht. Erfolgreicher waren die Wuppertaler, die einen Stellungsfehler in der SC-Abwehr mit dem Treffer zum 1:0 bestraften.

Clubberer lassen sich vom Rückstand nicht beeindrucken

Davon zeigten sich die Velberter aber unbeeindruckt und drängten auf den Ausgleich. Doch nach einem missglückten Abwehrversuch von Schwarz mussten sie eine Schrecksekunde überstehen, denn ein Vohwinkler tauchte frei vor Torhüter Maurice Horn auf, scheiterte aber bei dem Versuch, ihn zu überlupfen.

Als Schwarz Diame freispielte, lenkte der FSV-Torwart dessen Schuss zur Ecke ab. Den Eckball brachte Kosta Garidis herein, der mit Giulian Tek einen Abnehmer am langen Pfosten fand, der aus kurzer Distanz zum 1:1 Halbzeitstand traf. Kurz nach dem Seitenwechsel passte Lukas Sender auf Diame, der noch einen Gegenspieler umkurvte und zum 2:1 einschoss. Nach einem langen Pass von Marvin Blume unterlief ein Wuppertaler den Ball, so dass Danny Kotyrba frei vor dem Tor auftauchte und zum 3:1 vollendete. In der Schlussphase traf Diame dann noch nach Vorarbeit von Schwarz und Nolte zum 4:1 Endstand.

„Sonst hatten wir immer mal Phasen zwischendurch, wo wir nicht so konzentriert waren. Diesmal sind wir als Trainerteam mit der Leistung über die kompletten 90 Minuten zufrieden“, betonte „Bobby“ Schwarz kurz nach dem Abpfiff.

SC II: Horn, Kniszewski, Nolte, Tek, Diame, Bierwolf (88. Ilhan), Sender (82. Schröder), Garidis, Kotyrba (85. Akyüz), Schwarz, Blume. - Tore: 1:0 (17.), 1:1 Tek (31.), 1:2 Diame (49.), 1:3 Kotyrba (68.), 1:4 Diame (80.

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