Jugendfußball

Qualifikation: Velberter Duo kann mit Auftakt leben

Einlaufen zum Auftakt der Qualifikation zur Niederrheinliga: Die  A-Junioren des SC Velbert und des VfB Homberg.

Einlaufen zum Auftakt der Qualifikation zur Niederrheinliga: Die A-Junioren des SC Velbert und des VfB Homberg.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Velbert.  Niederrheinliga: Zum Auftakt der Qualifikation spielen SSVg Velbert und Sc Velbert in ihren Gruppen jeweils remis.

Mit zwei Unentschieden sind die Velberter A-Junioren in die Qualifikation zur Fußball-Niederrheinliga gestartet, damit können sowohl die SSVg, als auch der SC sehr gut leben.


SC Velbert- VfB Homberg 1:1 (1:1).

Die Leistung stimmte, das Ergebnis nicht ganz – so lautet das Fazit aus Velberter Sicht nach dem ersten Spiel in der Qualifikationsgruppe 2. In der mit 150 Zuschauern sehr gut besuchten BLF-Arena hätten die Clubberer ihr erstes Heimspiel gerne gewonnen. In der zweiten Halbzeit waren sie dem Sieg auch deutlich näher als die Gäste. Doch dazu hat es nicht ganz gereicht, auch weil die Velberter kaum fünf Minuten nach ihrem Führungstreffer den überflüssigen Ausgleich schlucken mussten.

Auch deshalb sah SC-Trainer Ralf Zistler nach dem Abpfiff in das eine oder andere skeptische Gesicht bei seinen Spielern – ihnen schärfte er sogleich ein: „Es gibt gar keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Wir haben gesehen, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Damit werden wir die anderen beiden Spiele gewinnen.“ Gerade in der zweiten Halbzeit hatte ihm gut gefallen, wie sein Team die Partie in die Hand genommen und Druck gemacht hatte.

In der ersten Hälfte wirkten die Clubberer, wie aber auch die Gäste aus Duisburg, noch ein wenig nervös. In der umkämpften Partie blieben Torchancen zunächst Mangelware – und resultierten meist aus Abwehrfehlern. Immerhin: Einen davon nutzen die Velberter nach einer halben Stunde gut aus, sie spielten in der Sturmmitte Erik Grawunder frei, der sich nicht abdrängen ließ und zum 1:0 (32.) vollendete.

Doch nur wenig später sah die Defensive der Clubberer gar nicht gut aus, nach einer flachen Hereingabe kam der Homberger Luke Neumann frei zum Schuss: 1:1 (36.). Die Velberter blieben aber die Antwort nicht schuldig, nur zwei Minuten später zwang Ben Ermels Gästekeeper Felix Wieschollek mit einem satten Schuss zu einer Parade.

Wirkte die Partie in der ersten Hälfte ziemlich ausgeglichen, so übernahmen die Clubberer nach Wiederanpfiff immer mehr die Initiative und erhöhten den Druck. Vor allem in der Schluss-Viertelstunde mussten die Gäste einige kritische Situationen überstehen. Doch am Ende fehlte dem SC bei mehreren aussichtsreichen Situationen entweder die Durchschlagskraft oder die Cleverness im Abschluss.

Ralf Zistler befand abschließend: „Wir haben gezeigt, dass wir hier um den Aufstieg mitspielen können. Vor allem unsere zweite Halbzeit sah sehr nach Fußball aus. Deshalb bin ich für die beiden weiteren Spiele zuversichtlich.“


KFC Uerdingen - SSVg Velbert 0:0.

Die schwerste aller Quali-Gruppen – und den schwersten Gegner gleich zum Auftakt in einem Auswärtsspiel. Das waren die Voraussetzungen, unter denen die SSVg-Talente in die Qualifikation gestartet sind. Das umkämpfte Gipfeltreffen verfolgten in Krefeld stattliche 250 Zuschauer.

Mit dem torlosen Remis bei den Talenten des ambitionierten Drittligisten können vielleicht nicht alle Besucher, aber auf jeden Fall die Velberter sehr gut leben, denn nun haben sie alle Chancen auf den Klassenerhalt, eventuell sogar direkt als Gruppensieger, aber auch in der Entscheidungsrunde der besten Gruppenzweiten. Den ersten Schritt müssen sie am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve tun, der sein erstes Spiel mit 2:0 gegen Rhede gewonnen hat.

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