Handball

Niederbergischer HC: Verspäteter Start hemmt Damen

Ein Lichtblick: Saskia Stürmer (links) gab nach langer Verletzungspause ihr Comeback. Auch ihre Teamkollegin Kerstin Suhre kann wieder für die Verbandsliga-Damen des  NHC auflaufen

Ein Lichtblick: Saskia Stürmer (links) gab nach langer Verletzungspause ihr Comeback. Auch ihre Teamkollegin Kerstin Suhre kann wieder für die Verbandsliga-Damen des NHC auflaufen

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Radevormwald.  Verbandsligist NHC verlieren das verspätete Auftaktspiel bei der favorisierten HSG Rade/Herbeck deutlich mit 21:28 – was nicht völlig überraschte

Mit einer zweiwöchigen Verspätung startete die erste Damenmannschaft des Niederbergischen HC in die neue Verbandsliga-Saison. Im Auftaktspiel bei Aufstiegsfavorit HSG Rade/Herbeck unterlagen die Niederbergerinnen mit 21:28.

Eine suboptimale Vorbereitung und eine zweiwöchige Verzögerung des Saisonstarts (ein Spiel wurde wegen Corona-Verdacht verlegt) machten sich von Beginn an im Spiel der NHC-Damen bemerkbar.

Verbandsliga-Damen kommen nicht so recht in Schwung

Beim Gastspiel in Radevormwald fehlte es der Mannschaft von Trainer Harald Milde immer wieder an der richtigen Abstimmung. Auch im Abschluss offenbarte sich noch Luft nach oben.

Doch auch der favorisierte Gastgeber spielte zunächst auf demselben Niveau. Nachdem die Gäste in der 2. Spielminute das 0:1 erzielt hatten, gelang es der HSG erst in der 6. Minute das 1:1 zu markieren. In der Folge kam der Favorit jedoch besser in die Partie und der NHC geriet dauerhaft in Rückstand. Zur Halbzeitpause lautete der Spielstand schließlich 16:10.

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeberinnen tonangebend und die NHC-Damen versäumten es einige Male ihre Chancen zu nutzen.

Nach einer Auszeit in der 39. Spielminute, der Coach Milde die richtigen Worte gefunden zu haben schien, bäumten sich die Gäste noch einmal auf. An der letztendlichen 21:28-Niederlage sollte dies jedoch nichts mehr ändern.

NHC-Trainer Harald Milde schätzte die Leistung seines Teams nach der Partie realistisch ein. „In Anbetracht der vielen vergebenen Chancen, ist die Niederlage vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, jedoch auch nicht unverdient“, so der NHC-Coach.

Gastgeber Rade hat den Niederbergerinnenden Vorteil der Spielpraxis voraus

„Rade war einfach anzumerken, dass sie uns einige Wochen bzw. Spiele voraus und damit bereits wesentlich sicherer und selbstbewusster sind. Wir werden versuchen die Fehler in den kommenden Wochen zu reduzieren“, kündigte Milde an. Die Auftakt-Partie hatte allerdings auch positive Aspekte für die ersten NHC-Damen. Mit Kerstin Suhre und Saskia Stürmer waren zwei Langzeitverletzte zurück im Kader. Zudem feierte Neuzugang Aleksandra Dunjic ein gelungenes Debüt (3 Tore). „Sie spielte eine klasse Partie, wobei sie insbesondere in der Abwehr zeigte, wie wichtig sie für die Mannschaft ist.“, resümierte ihr neuer Trainer nach dem Spiel.

Am kommenden Spieltag empfangen die Niederbergerinnen den Wald-Merscheider TV. Anwurf ist am Samstag um 18.50 Uhr. Im Anschluss (20.30 Uhr) folgt die nächste Heimpremiere, dann laufen die Bezirksliga-Männer des NHC auf.

NHC-Damen: Lider – Spitzer, Ju. Küppers (2), Jo. Küppers (6), Felchner (2), Dunjic (3), Kupplich (3), Stürmer, Kowalzik, Zimmermann, Ackermann (1), Suhre (2), Krug (1), Klem (1).

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