Tennis

Netzballverein: Duo spürt rauen Wind der Winterserie

Die ersten NBV-Damen vor dem Spiel beim Rochusclub Düsseldorf mit Gina Dittmann, Isabell Heupgen, Ana Sovilj und Lauren Wagenaar (v.li.). am Wochenende geht es mit der Partie gegen Bredeney weiter.

Die ersten NBV-Damen vor dem Spiel beim Rochusclub Düsseldorf mit Gina Dittmann, Isabell Heupgen, Ana Sovilj und Lauren Wagenaar (v.li.). am Wochenende geht es mit der Partie gegen Bredeney weiter.

Foto: Ihlo

Velbert/Düsseldorf.  Die frisch aufgestiegenen Netzballteams bleiben zum Start trotz engagierter Leistungen sieglos. Damen erwarten den Deutschen Vizemeister

Auch wenn nun in der Halle gespielt wird – zum Start der Tennis-Winterrunde spürten die beiden Spitzenteams des Netzballvereins Velbert den rauen Wind, der Neulingen oft entgegen weht. Damen und Herren blieben in ihren Partien ohne Sieg, auch wenn sie engagierte Leistungen zeigten.

Dabei erkämpften sich die NBV-Herren mit dem 3:3 am heimischen Kostenberg gegen Oberhausener THC den ersten Punkt in der ersten Verbandsliga. Die Damen verloren in der Niederrheinliga beim Rochusclub Düsseldorf mit 2:4.

Knappe Ergebnisse am Kostenberg

Die Herren hatten zunächst ein Gastgeschenk überreicht bekommen, denn die Oberhausener waren ohne ihre verletzte Numero eins und ohne Ersatzspieler angetreten. So gewann der NBV kampflos das Spitzeneinzel und ein Doppel. An Position zwei lieferte sich Sascha Hesse ein umkämpftes und temporeiches Match, das er knapp mit 6:3, 3:6 und 6:10 im Match Tie Break verlor.

Im Gegenzug erkämpfte Fyn Franke mit 4:6, 6:3 und 10:7 den dritten NBV-Punkt. An vierter Position verlor Eric Baum mit 5:7, 4:6. Mit einem Sieg im zweiten Doppel hätten Hesse/Kaun den Gesamtsieg für den NBV holen können. Wieder ging es eng zu – diesmal hatten allerdings die Gäste im Match-Tiebreak die Nase vorn, so dass sie sich das 3:3-Unentschieden redlich erkämpften.

„Die Punkteteilung hält aber auch den Netzballern alle Chancen für die weitere Saison offen, in der noch vier Matches vor ihnen liegen“, sagt NBV-Sprecherin Katja Ihlo. Am Samstag folgt das Auswärtsspiel beim TC Rot Weiß Düsseldorf.

Ein sehr schweres Auftaktmatch hatten die ersten Netzball-Damen zu bewältigen, es ging nicht nur zum namhaften Rochusclub Düsseldorf, obendrein fielen die Spitzenspielerinnen Cindy Burger und Marina Bassols wegen Verpflichtungen bei bei internationalen Turnieren aus.

Damen halten sich beim Rochusclub wacker

Dennoch hielt sich der NBV wacker: Im Spitzeneinzel lieferten sich die Netzballerin Gina Dittmann und die Russin Ksenia Pronina ein hochklassiges Match. Dittmann verlor – nach vergebenem Matchball im zweiten Satz – unglücklich mit 7:6, 6:7 und 8:10.

An Position zwei ging Isabel Heupgen gesundheitlich angeschlagen in die Partie gegen ihre Düsseldorfer Gegnerin, die sie bislang stets geschlagen hatte. Diesmal verlor sie mit 3:6, 2:6. Nach dem 0:6., 0:3 von Ana Sovilj konnten Laureen Wagenner mit 3:6, 6:1 und 11:9. und das Duo Heupgen/ Sovil (7:6, 0:6 und 10:6) zwar auf 2:3 verkürzen, doch nach dem 1:6, 1:6 des anderen Doppels Dittmann/Wagenaar stand die 2:4-Niederlage fest.

Nun nehmen die Damen bei der Heimpremiere den nächsten Anlauf Anlauf und erwarten am Samstag um 18 Uhr den TC Bredeney an. Auch dies wird eine harte Nuss für die NBV-Damen, da die Gäste aus Essen im Sommer Deutsche Vizemeisterinnen in der ersten Tennisbundesliga geworden sind.

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