Inklusives Sportfest

Lebenshilfe Mettmann holt den Wanderpokal

Jubel bei den Fußballern. Das Team der Lebenshilfe Mettmann holt beim inklusiven Sportfest der Kreise Mettmann und Düsseldorf den Wanderpokal – ein großer Erfolg beim Treffen der

Jubel bei den Fußballern. Das Team der Lebenshilfe Mettmann holt beim inklusiven Sportfest der Kreise Mettmann und Düsseldorf den Wanderpokal – ein großer Erfolg beim Treffen der

Foto: Lebenshilfe/Jakob Dreesmann

Monheim/Düsseldorf/Kreis Mettmann.  Trotz Schauerwetter haben viele Athleten aus dem gesamten Kreis Mettmann und aus Düsseldorf erfolgreich am inklusiven Sportfest teilgenommen.

„Mit großem Ehrgeiz zeigen, dass sie keine Stubenhocker sind, sondern bei jedem Wetter Sport treiben, das wollten auch diesmal beim 9. Inklusiven Sportfest zahlreiche Athleten aus dem gesamten Kreis Mettmann und aus Düsseldorf im Monheimer Jahn-Stadion“, begeistert sich Jakob Dreesmann von der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, einer der Organisatoren. Auf rund 120 Athleten bezifferte Christoph Schluckebier von der Graf-Recke-Stiftung die Anzahl der Teilnehmer.

„Dieses Sportfest ist eine „Frühstücks-Ei-Idee“ gewesen, jetzt haben wir es schon das 9. Mal.“ Wie gewohnt begann das Sportfest mit dem Dreikampf bestehend aus Laufen, Ballwurf und dem Weitsprung.

Den Organisatoren ist dabei wichtig, dass jede/r nach seinem Vermögen teilnehmen kann. Und so gab es zu Beginn zwei Rollstuhl-Läufe, einen Lauf für die Frauen und zwei für die Männer auf der 150 m bzw. 200 m-Bahn.

„Ich mache beim Laufen und Ballwurf mit, aber springen kann ich wegen einer OP nicht mehr“, erzählt Achim Weingarten von der Lebenshilfe, der bislang immer beim Sportfest dabei war.

Schon zu Beginn waren einige Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben gekommen, um sich das Sportfest anzusehen und die Läufe zu starten: der stellv. Landrat Ernst Buddenberg, der stellv. Monheimer Bürgermeister Lucas Drissel, Ratingens stellv. Bürgermeister und Vorsitzender des Kreissportausschusses Wolfgang Dietrich, Bastian Köchling vom Referat Schule, Sport und Kindertageseinrichtungen in Langenfeld, die stellv. Erkrather Bürgermeisterin Sabine Lahnstein und das für Sport zuständige Vorstandsmitglied der Lebenshilfe, Elke Klingbeil.

„Ich bin schon zum siebten oder achten Mal hier und wünsche allen viel Erfolg“, sagte Buddenberg. „Es ist schön, dass man sich hier einbringen kann, ich wünsche allen Athleten, dass sie erreichen, was sie sich vorgenommen haben“, erklärte Dietrich. Monika Steinbrecher vom SV Monheim war die ganze Zeit am Computer beschäftigt, um die Teilnehmer und deren Leistungen zu erfassen. Wer mit den drei Disziplinen fertig war, konnte sich an den von Lara-Lena Henatsch und Ouafaa Jabr aufgebauten Spielen beteiligen: Hütchenspiel, Boule, Eierlaufen, Ringe werfen, Nägel in einen Holzklotz schlagen.

Lebenshilfe holt Wanderpokal

Spannend wurde das abschließende Fußball-Turnier „Alle gegen Alle“, ging es doch dabei darum, den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause zu nehmen und sich mit einem Schild zu verewigen. „Es war turbulent und laut in der Halle, aber es hat sich für alle gelohnt, und außer kleineren Abschürfungen gab es keine Verletzungen“, berichtete Dreesmann. Die Lebenshilfe holte unter sechs Mannschaften nicht nur den Wanderpokal (nach 2013 und 2016), sondern belegte auch Platz 2.

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