Handball

HSG Velbert/Heiligenhaus: Adler zählen zum Spitzentrio

Unnötig spannend machten es die HSG-Herren, hier Simon Püttmann beim Wurf, beim Erfolg über Wermelskirchen. Die Adler hatten lange klar geführt

Unnötig spannend machten es die HSG-Herren, hier Simon Püttmann beim Wurf, beim Erfolg über Wermelskirchen. Die Adler hatten lange klar geführt

Foto: Uwe Möller

Velbert.   Die Herren der HSG hängen den Verfolger HC Wermelskirchen mit einem knappen Sieg ab und festigen damit Landisliga-Rang drei.

HSG Velbert/Heiligenhaus -
HC Wermelskirchen 25:24 (13:10)

HSG: Musacchio, von Schemm, Bergfeld 1, Görgen 4, Hellmond 2, Püttmann 2/2, Malagic, Lucas Müller, Alexander Markowicz 4, Markus Markowitz 1, Knurrenhaus, Jung 5, Hahne 5, Schirner 1

Zwei Spieltage vor Schluss haben sich Handballer der HSG Heiligenhaus unter die „Top Drei“ der Landesliga eingerichtet. Im Duell mit dem unmittelbaren Konkurrenten HC Wermelskirchen setzten sie sich im heimischen Emka-Sportzentrum knapp mit 25:24 durch und untermauerten damit den dritten Tabellenplatz, den sie sich in der Vorwoche mit dem Erfolg über Mettmann-Sport II erkämpft hatten.

Zugleich nahmen die Adler damit Revanche für die hauchdünne Hinspielniederlage

Kleiner Schönheitsfehler: Da sie das Rückspiel ebenfalls nur mit einem einzigen Tor Unterschied gewonnen haben verpassten die HSG-Herren die Chance, auch in der Gesamtwertung des direkten Vergleichs vor den Wermelskirchenern zu stehen.

„Das hatten wir vor und das war auch möglich. Schade“, erklärte HSG-Trainer Marvin Wettemann. Doch damit kann er leben, da der Vorsprung in der Tabelle bei inzwischen vier Punkten groß genug ist, ihn bis zum Saisonende zu halten. Rechnerisch ist bei zwei Zählern Rückstand auf die LTG Wuppertal sogar noch Platz zwei drin.

Drin war jedenfalls ein deutlicherer Sieg über den HC Wermelskirchen. Die Adler waren nämlich gut ins Spiel gekommene und lagen von einer Ausnahme in der Anfangsphase abgesehen ständig in Führung, zur Pause hatten sie mit 13:10 die Nase vorne.

„Das war schon solide, wenngleich uns schon zu viele Fehler unterlaufen sind“, befand Marvin Wettemann, dessen Team nach Wiederanpfiff noch einen Gang höher schaltete. Zehn Minuten lang ließ es keinen Gegentreffer mehr zu und baute den Vorsprung auf 18:11 aus.

Dann reichte es allerdings den Gästen. Sie stellten ihre Deckung um und starteten eine energische Aufholjagd. Damit wechselten binnen weniger Minuten die Rollen.

Nun wirkten die Gastgeber in der Abwehr nicht mehr so sicher, zudem lief es plötzlich auch im Angriff nicht mehr. „Da haben wir dann mehrfach falsche Entscheidungen getroffen“, sagte Wettmann. Nachdem die Gäste hingegen immer öfter ins Tor getroffen hatten, war der schön Vorsprung dahin geschmolzen, anderthalb Minuten vor Schluss hieß es 24:24.

Florian Jung gelang schließlich 53 Sekunden vor dem Abpfiff der goldene Treffer zum 25:24. „Danach haben wie den knappen Vorsprung dann mit Leidenschaft verteidigt und damit den unterm Strich verdienten Sieg gerettete. Es war heute nicht optimal, aber insgesamt können wir zufrieden sein“, resümierte der HSG-Trainer.

Zum Ferienstart gibt er seinem Team nun eine Woche frei. Aber der zweiten Osterferienwoche beginnt dann die Vorbereitung auf die letzten beiden Saisonspiele.

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