Drei Fragen an

HSG Velbert/Heiligenhaus: „Wir müssen jederzeit bereit sein“

Christian Wagner sollte sich bei der HSG Velbert/Heiligenhaus in der Handball-Landesliga die Mitte mit Max Zador teilen - doch der fehlte dem verein zuletzt häufig.

Christian Wagner sollte sich bei der HSG Velbert/Heiligenhaus in der Handball-Landesliga die Mitte mit Max Zador teilen - doch der fehlte dem verein zuletzt häufig.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert/Heiligenhaus.  Mindestens bis zum 15. November ruht der Handballsaison und die HSG kann sich in Form zu bringen - Trainer Elmar Müller zur aktuellen Misere

Die steigenden Coronazahlen beeinträchtigen auch den Sport wieder immens. Die Handballsaison ist vorerst bis mindestens zum 15. November unterbrochen. Elmar Müller, Trainer des Landesligisten HSG Velbert/Heiligenhaus passt das - trotz des bisher schwachen Abschneidens - nicht.

Elmar Müller, die HSG Velbert/Heiligenhaus liegt nach fünf Spielen auf dem 14. Tabellenplatz. Nur die Partie gegen den Ohligser TV wurde gewonnen, vier verloren. Woran liegt die Misere?

Man muss sehen, dass wir eine Mannschaft zusammengestellt haben, die ausschließlich aus Velbertern besteht und wir einige aus der Jugend hochgezogen haben. Das es so eine Herausforderung wird, war ja jedem klar. Aber wir hätten auch das eine oder andere Spiel mehr gewinnen und vier Punkte mehr haben können. Das liegt aber auch daran, dass der eine oder andere nur ein, zwei Mal zum Training kommen kann. Im letzten Heimspiel gegen den Ohligser TV haben wir aber gezeigt, dass der Trend nach oben geht?

Noch behalten Sie also die Ruhe im Tabellenkeller?

Ja, es muss sich ja auch alles entwickeln. Aufgrund der Pandemie haben wir zum Beispiel auch nur zwei Vorbereitungsspiele absolvieren können. das ist schon anders, als normal. Da muss man erst einmal sehen, welche Konstellationen funktionieren. Und wenn du in der Mitte auf Max Zador und Christian Wagner setzt, Max dann aber längere Ausfallzeiten hat, bist du dich wieder am umorientieren. da schauen wir innerhalb des Teams, welche Spieler auch noch andere Aufgaben übernehmen können.

Kommt die Saisonunterbrechung da vielleicht sogar zum richtigen Zeitpunkt für die HSG?

Nein, eigentlich nicht. Ich wollte den Schwung aus dem vergangenen Spiel gerne mitnehmen, weil man schon gemerkt hat, dass die Mannschaft wieder an sich glaubt und weiß, dass sie auch gewinnen kann. Da hätte ich schon gerne weitergespielt, auch weil direkt ein weiterer Heimauftritt angestanden hätte. Aber wir müssen es so nehmen, wie es ist. Wie werden weiter trainieren, die Saison ist ja erst einmal nur bis zum 15. November unterbrochen. Was soll man sonst machen? Man muss ja jederzeit bereit sein.

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