Handball

HSG Velbert/Heiligenhaus veredelt starke Saison

Applaus des Teams für die Fans: Die HSG-Spieler verabschiedeten sich mit einer gelungenen Vorstellung aus der Saison. Mit dem klaren Sieg über den WSV kletterten sie noch vom dritten auf den zweiten Platz.

Applaus des Teams für die Fans: Die HSG-Spieler verabschiedeten sich mit einer gelungenen Vorstellung aus der Saison. Mit dem klaren Sieg über den WSV kletterten sie noch vom dritten auf den zweiten Platz.

Foto: Carsten Klein

Velbert.   Die Landesliga-Herren der HSG feiern rauschendes Heimfinale. Mit dem klaren Sieg über den WSV holen die Adler die Vizemeisterschaft.

HSG Velbert/Heiligenhaus -
Wuppertaler SV 32:18 (17:12)

HSG-Herren: Musacchio, vom Schlemm; Bergfeld 2, Goergen 2,
Wagner 1, Puettmann 3, Malagic 2, Köhler 1, Alexander Markowitz 8,
Jung 4, Hahne 2, Schirner 5.

Die 1. Handball-Herren der HSG Velbert/Heiligenhaus feierten ein rauschendes Heimfinale. Am letzten Landesliga-Spieltag boten sie ihrem Anhang im Emka-Sportzentrum mit dem 32:18-Erfolg über den Wuppertaler SV nicht nur ein tolles Spiel, sondern sie kletterten zum Saisonabschluss noch auf den zweiten Platz.

„Welch ein krönender Abschluss für eine derart tolle Saison! Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir Vize-Meister werden“ postete Spieler Markus Markowitz auf der Facebook-Seite der HSG-Herren. Trainer Marvin Wettemann gab ihm Recht: „Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass wir Vizemeister werden, hätte ich gesagt: Ja, ja, träum’ weiter!“

Skeptiker erleben eine Überraschung

Im Gegenzug hatte sich Wettmann vor einem Jahr selbst einigen ungläubigen Skeptikern gegenüber gesehen, die nicht so ganz nachvoll ziehen konnten, was der junge Trainer da macht: Über drei Monate lang lief sein intensives Saison-Vorbereitungs-Programm.

„Aber genau das hat sich ausgezahlt: Es war nach der voran gegangenen Saison viel aufzuarbeiten.“, erklärte Wettemann, der nach seiner ersten kompletten Saison als Cheftrainer der Adler eine starke Bilanz vorlegen konnte. Die Ziele waren bescheiden, aber intelligent formuliert worden: Besser abschneiden und auftreten als in der Spielzeit zuvor — alles andere wäre für ein Team, das zweimal in Folge gegen den Abstieg kämpfen musste, sicher zu großspurig gewesen.

Dass es nicht nur besser wurde, sondern dass die Mannschaft in der Spitzengruppe mitmischte, das hat auch Wettemann ein wenig überrascht. Mit sieben Siegen in Serie waren die Adler gestartet, ehe sie im Top-Spiel vom späteren Meister TB Wülfrath gestoppt wurden. Danach folgten zwar ein paar Rückschläge, dennoch konnte die HSG das gute Niveau halten.

Auch das Ziel für die Rückrunde, ähnlich stark wie in der Hinserie zu spielen, haben sie erreicht.

Das wurde nun nach dem Saisonabschluss gefeiert, dabei hieß es auch Abschied nehmen: Alexander und Markus Markowitz, Dario Musachio, Lars Goergen und Eigengewächs Torben Schirner verlassen die HSG, Routinier Zeke Malagic beendet seine Laufbahn.

Im Gegenzug ist sich die HSG aber bereits mit mehreren neuen Spielern einig, zudem werden Nachrücker aus der Jugend eingebaut. „Das ist ein Umbruch“, so Wettemann. Klar, dass die nächste Saisonvorbereitung wieder mindestens drei Monate dauern wird.

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