Fußball Landesliga

Heiligenhaus verschafft sich ein Osterpolster

Die SSVg 09/12 Heiligenhaus in rot steht am Sonntag, den 14. April 2019 in der Fußball Landesliga der Mannschaft von Vohwinkel Wuppertal gegenüber. Foto Alexandra Roth / Funke Foto Services

Die SSVg 09/12 Heiligenhaus in rot steht am Sonntag, den 14. April 2019 in der Fußball Landesliga der Mannschaft von Vohwinkel Wuppertal gegenüber. Foto Alexandra Roth / Funke Foto Services

Foto: Alexandra Roth

Heiligenhaus.   Mit einem 3:0 über den FSV Vohwinkel verschafft sich die SSVg Heiligenhaus weiter Luft im Abstiegskampf. Konkurrenz lässt Federn.

SSVg Heiligenhaus -
FSV Vohwinkel 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Karakitsos (32.), 2:0 Karakitsos (49.), 3:0 Kalkan (88.).
SSVg 09/12: Gröger – Heckhoff, Narita, Yakumaru, Tepebas (88. Rexhaj), Karakitsos (75. Kalkan), Wieczorek, Acici, Horn, Falco, Cengic (84. Buick).

Sie können es offenbar nur in Serien. Nach drei Niederlagen am Stück, die die Nöte der SSVg Heiligenhaus im Abstiegskampf der Landesliga noch einmal richtig verschärften, gelang am 31. Spieltag gegen den Oberligaabsteiger FSV Vohwinkel ein am Ende verdienter 3:0-Erfolg – der nun dritte Sieg hintereinander.

Damit vergrößerte die Mannschaft von Imre Renji vor den spielfreien Ostertagen nicht nur ihr eigenes Polster auf die Abstiegszone auf sechs Zähler, sondern auch die Sorgen der Wuppertaler, die als Vorletzter weiterhin tief im Schlamassel stecken. Generell war es erneut ein gemalter Spieltag für Heiligenhaus, da alle Konkurrenten dahinter verloren. Außer Holzheim und Meerbusch II, die im direkten Duell Remis spielten.

„Dieser Sieg zeigt, was für einen guten Charakter diese Mannschaft hat. Die Hälfte der Startelf hat nicht oder kaum trainieren können, auf die Zähne gebissen und dafür sogar eine Verletzung in Kauf genommen. Da gibt uns einen schönen Schub, jetzt können wir zwei Wochen unsere Kräfte bündeln und die Wehwehchen weiter auskurieren“, sprach Renji seinen Mannen ein Kompliment aus.

Karakitsos bekommt ein Sonderlob

In der ersten Spielhälfte war aber noch nicht absehbar, dass am Ende ein deutlicher Heimdreier gelingen sollte. Auch der Gast aus Vohwinkel hatte mehrfach die Gelegenheit, selbst in Front zu gehen, scheiterte aber am Pfosten oder den eigenen Nerven. Besser machte es Christos Karakitsos nach einer guten halben Stunde, der nach Hayato Yakumarus Hereingabe technisch anspruchsvoll mit dem schwachen Rechten aus spitzem Winkel vollendete (32.).

„Da gehen wir schon etwas glücklich mit einer Führung in die Kabine“, gab Renji zu und fügte hinzu: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann viel besser präsentiert und Vohwinkel kaum mehr eine Chance gelassen.“

Keine fünf Minuten waren nach Wiederbeginn gespielt, da zappelte die Kugel erneut im Gäste-Kasten, Karakitsos hatte zum zweiten Mal zugeschlagen (49.). Von Renji gab’s ein Sonderlob: „Bei beiden Toren sieht man seine Qualität und dass er einer der besten Stürmer der Liga ist. Er hat es clever und hervorragend gemacht.“ Im Nachhinein verdiente sich seine Mannschaft dann die Führung und eroberte viel früher die Kugel. Dabei vergaß sie jedoch, frühzeitig für ganz klare Verhältnisse zu sorgen und vergab Gelegenheit um Gelegenheit.

Konkurrenz spielt am Donnerstag

Bis kurz vor Schluss Mustafa Kalkan, der für Karakitsos ins Spiel kam, aus kurzer Distanz den Schlusspunkt setzte und zum Endstand einnetzte (88.). „Am Ende haben wir uns diesen wichtigen Sieg verdient und können jetzt sehen, wie unsere Konkurrenten spielen, während wir frei haben“, so Renji über den Dreier, der sein Team auf Rang zwölf brachte.

Heiligenhaus ist nämlich erst Ende des Monats wieder gefordert, wenn es zum VSF Amern geht (28. April, 14 Uhr). Die Konkurrenz hat unterdessen an Gründonnerstag die Chance, wieder vorbeizuziehen bzw. die Lücke etwas zu schließen, aber auch schwere Gegner vor der Brust.

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