Fußball Landesliga

Für den TVD Velbert sind die drei Punkte ein Muss

Der TVD Velbert und Jeffrey Tumanan fahren zum schlechtesten Team der Rückrunde.

Der TVD Velbert und Jeffrey Tumanan fahren zum schlechtesten Team der Rückrunde.

Foto: Alexandra Roth

Velbert.   Gegen das schlechteste Rückrundenteam ist ein Sieg Pflicht. Heiligenhaus kann Konkurrenten im Abstiegskampf auf Abstand halten.

Beim bislang schlechtesten Rückrundenteam muss TVD Velbert antreten, erst vier Punkte holte der Marokkanische SV aus Düsseldorf nach Abschluss der Hinserie und stürzte bis auf Abstiegsplatz 16 ab. „Bei ihnen läuft es momentan nicht rund, sie warten seit zwölf Spielen auf einen Sieg“, hat TVD-Trainer Hüzeyfe Dogan bemerkt.

„Ich glaube aber trotzdem, dass in der Mannschaft Qualität vorhanden ist“, betont er und verweist auf die Partie der Düsseldorfer gegen den Spitzenreiter Cronenberger SC. Zwischenzeitlich hatten die Landeshauptstädter mit 2:0 geführt und mussten erst in der Schlussphase doch noch den Ausgleich hinnehmen. „Das sollte ein deutliches Signal für uns sein, dass man nicht so einfach dahinfahren und die drei Punkte ohne großen Aufwand mitnehmen kann“, warnt Dogan seine Schützlinge.

TVD darf den Gegner nicht unterschätzen

„Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und müssen versuchen, auch in diesem Spiel unser Bestes abzuliefern“, fordert er. Das Hinspiel hat er trotz des deutlichen 4:0 Erfolgs noch als unangenehm in Erinnerung. „Es war eine sehr hitzige Begegnung, kämpfen können die Düsseldorfer alle. Es liegt aber primär an uns, was wir daraus machen“, stellt er klar. „Zuhause konnten wir gegen den MSV überzeugen, das müssen wir jetzt wiederholen.“

Die Vorzeichen sprechen natürlich deutlich für sein Team, das zuletzt sechs von sieben Spielen ohne Gegentor beendet hat. „Wir stehen jetzt, wenn man mal vom Spiel gegen Amern absieht, in der Defensive deutlich stabiler als noch in der Hinrunde und kassieren weniger Gegentore. Wenn man aufsteigen will, ist das wichtig“, weiß der ehemalige Profi. Personell hat er keinerlei Sorgen, der komplette Kader steht zur Verfügung, so dass er wieder einmal die Qual der Wahl hat.

Auch der zuletzt angeschlagene Lutz Radojewski hat in der Vorwoche in der Zweitvertretung einen Belastungstest absolviert, bei dem er sich durch eine gute Leistung wieder für das Landesligateam empfehlen konnte und zwei Tore erzielte.

Heiligenhaus hat etwas Luft

Die SSVg Heiligenhaus hat sich zuletzt mit zwei Siegen etwas Luft im Landesliga-Abstiegskampf verschaffen können, an Ausruhen kann man an der Talburgstraße aber noch lange nicht denken. Denn auch das Spiel am 31. Spieltag hat eine wegweisende Bedeutung, geht es doch gegen den in noch größeren Nöten steckenden FSV Vohwinkel (15 Uhr).

Der Oberliga-Absteiger droht, nach zuletzt acht Niederlagen aus zehn Spielen, vier davon in Serie, in die Bezirksliga durchgereicht zu werden und steht derzeit vier Punkte hinter der auf Rang 13 notierten SSVg 09/12 auf Abstiegsrang 17 – ein Sieg in Heiligenhaus ist also fast schon ein Muss.

Heiligenhaus mit Personalsorgen

Doch die Heiligenhauser haben derzeit genug mit sich selbst zu tun. Trainer Imre Renji muss nämlich mal wieder auf zahlreiche Akteure verzichten: „Wir brauchen nicht auf den Gegner zu schauen, wir haben unsere eigenen Probleme. Trotz der Personalnot werden und wollen wir uns natürlich wehren und am besten noch einen Sieg nachlegen. Das wäre sehr gut.“

Neben den üblichen Ausfällen (Disbudak, van Beuningen, Bryks, Remmert, etc.) sind auch viele Akteure, die kaum oder gar nicht trainieren konnten, fraglich. Darunter Keeper Kai Gröger, Mustafa Kalkan, Maximilian Heckhoff, Baki Aydin, Alessio Falco oder Phillip Horn. „Mal sehen, wer am Ende einsatzbereit ist. Wir nehmen es, wie es kommt“, hat sich Renji an diese Situation mittlerweile schon fast gewöhnt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben