Fußball

Corona: Spiel des TVD Velbert gegen Schonnebeck abgeblasen

Vor zwei Wochen gab es zum ersten Mal Oberliga-Fußball der Saison 2020/21 in der Grimmert-Arena des TVD Velbert, hier mit Leon Eschen. Das zweite Heimspiel gegen Schonnebeck wurde nun abgesagt.

Vor zwei Wochen gab es zum ersten Mal Oberliga-Fußball der Saison 2020/21 in der Grimmert-Arena des TVD Velbert, hier mit Leon Eschen. Das zweite Heimspiel gegen Schonnebeck wurde nun abgesagt.

Foto: Ulrich Bangert / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die Oberliga-Partie des TVD fiel aus: Positiver Corona-Befund bei einem Bäumer-Spieler. Auch das Spiel am Donnerstag in Hilden ist abgesagt.

Die Pandemie hält den Amateurfußball auch weiterhin in Atem und sorgt für die ersten Spielausfälle in der Oberliga. Bereits seit einigen Tagen stand fest, dass einige Spieler des VfB Hilden positiv auf das Coronavirus getestet wurden, so dass die Partie beim FC Monheim abgesagt wurde.

Am Samstag bekam dann auch TVD-Spieler Justin Härtel die Nachricht, dass auch ein Test bei ihm positiv ausgefallen ist. Der Verein informierte unverzüglich den Staffelleiter, der sogleich das Spiel der Dalbecksbäumer gegen die Spielvereinigung Schonnebeck absetzte.

Zwei Spielabsagen am dritten Spieltag

„Justin hat beruflich mit einigen VfB-Spielern zu tun und hat sich wohl dort infiziert“, vermutet der Sportliche Leiter Michael Kirschner. Besonders ärgerlich ist an der ganzen Situation, dass Härtel, der sich in der Vorwoche beim Spiel in Cronenberg verletzte, gar nicht am Trainingsbetrieb der Mannschaft teilgenommen hatte, da er aber bei Besprechungen dabei war, müssen sich nun alle Spieler und das Umfeld der Mannschaft den vorgeschriebenen Tests unterziehen.

„Erst wenn die Ergebnisse sukzessive eintreffen, können wir entscheiden, wie es weitergeht, solange ruht der komplette Trainingsbetrieb erst einmal“, betont Kirschner.

Am Donnerstag hätten die Velberter beim VfB Hilden antreten müssen, diese Partie wurde schon frühzeitig abgesetzt. „Ob wir dann am Wochenende bei Union Nettetal spielen können, wissen wir jetzt natürlich auch noch nicht“, sagt der Sportliche Leiter, der Spekulationen darüber zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht für seriös hält.

Gesundheit hat absoluten Vorrang

Er will sich auch gar nicht darauf einlassen, über die Situation zu klagen. „Die Gesundheit der Spieler und des Trainer- und Betreuerteams hat absoluten Vorrang. Natürlich wird es bei 44 Spielen, 13 davon unter der Woche, jetzt noch sehr viel enger, wenn wir drei Spiele nachholen müssen, aber die Regeln sind nun einmal so. Wir warten jetzt die Testergebnisse ab und dann wird der Verband vorgeben, wann wir wieder spielen können“, so der Funktionär.

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