Billard

BSV Velbert zum Bundesliga-Start gleich beim Pokalsieger

Wiedersehen mit dem Ex-Velberter Martin Horn. Der Weltmeister spielt nun in Berlin für den BC International.

Wiedersehen mit dem Ex-Velberter Martin Horn. Der Weltmeister spielt nun in Berlin für den BC International.

Foto: Winfried Labus / FotoPool

Velbert.  Dem Aufsteiger ist klar, wie der Wind in der Billard-Bundesliga weht. Es geht um den Klassenerhalt, zum Start geht es nach Berlin und Magdeburg.

Die Billard-Asse des BSV Velbert sind zurück in der Bundesliga. In der vergangenen Saison gelang ihnen der direkte Wiederaufstieg in die höchste Dreiband-Klasse zwar unter Corona-Bedingungen, aber völlig verdient. Zum Zeitpunkt des Abbruchs war das Team um Weltmeister Eddy Merckx noch ungeschlagen und führte souverän die Tabelle an. An diesem Wochenende nun feiern die Velberter am ersten Doppelspieltag der neuen Saison ihr Comeback.

Das Programm ist durchaus happig, denn es stehen zwei schwere Auswärts-Partien auf dem Plan. am Samstag geht es zum 1. BC Magdeburg und am Sonntag gleich zum Top-Team des BC International, das vor einer Woche den Deutschen Mannschaft-Pokal gewonnen hat.

BSV Velbert: Pokal war die Generalprobe für die Lage

Sozusagen als Generalprobe hatten auch die Velberter teilgenommen. Sie drangen bis ins Halbfinale vor, wo sie dann hauchdünn den Einzug ins Endspiel verpassten. Bei der Endrunde in Bottrop trafen sie auf eines der beiden Gastgeber-Teams, die sich nach der Fusion nun BC Weywiesen nennen.

Nachdem Stefan Dirks und Torsten Anders ihre Partien gewonnen hatten und Volker Simanowski und Mehmet Ceylon ihren Gegnern unterlegen waren, hieß es 2:2. Die Unterbewertung (126:121 Bälle) gab den Ausschlag für die Bottroper. Im Endspiel ging es dann weitaus klarer zu, hier unterlag das Weywiesen-Team dann dem BC International mit 0:8.

Diesmal soll es klappen: Ziel ist der Klassenerhalt

Die Berliner, die unter anderem den früheren Weltmeister und ehemaligen Velberter Martin Horn aufboten, spielten ganz stark auf, Horn brillierte mit einem Schnitt von 2,105. Die Velberter wissen also, dass ihnen gleich am ersten Doppelspieltag der raue Bundesligawind entgegen wehen wird.

Dennoch würden sie in Magdeburg oder Berlin gerne gleich den einen oder anderen Punkt einfahren. Denn nachdem sie in der jüngeren Vergangenheit zweimal ziemlich schnell aus der Eliteliga wieder abgestiegen sind, soll es diesmal unbedingt mit dem Klassenerhalt klappen.

Der erste Heimspieltag folgt am 3. und 4. Oktober, dann sind der BC St. Wendel und der BC Elversberg zu Gast am Buschberg.

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