Billard

BSV Velbert bittet wieder zum Bundespokal

Ach der Prinz gibt sich wieder die Ehre: Der Krefelder Klaus Dieter Prinz von Preußen, der 2017 den  Dreiband-Bundespokal Ü 60 gewann, stößt auch diesmal wieder in Velbert an

Ach der Prinz gibt sich wieder die Ehre: Der Krefelder Klaus Dieter Prinz von Preußen, der 2017 den Dreiband-Bundespokal Ü 60 gewann, stößt auch diesmal wieder in Velbert an

Foto: Klingberg

Velbert.  Der Dreiband-Bundespokal der Routiniers läuft von Dienstag bis Samstag am Buschberg. BSV Velbert freuen sich über die wachsende Beliebtheit.

Dass sich die besten Dreiband-Asse der Republik regelmäßig am Buschberg treffen, ist den Billard-Freunden des BSV Velbert vertraut. Schließlich spielt die erste Mannschaft des mehrfachen deutschen Meisters in der Bundesliga – aus der ist sie zwar gerade abgestiegen, dennoch geht es im heimischen Billardheim mit nationaler Spitzenklasse weiter: Am heutigen Dienstag beginnt der Dreiband-Bundespokal.

Dabei messen sich die besten Dreibandspieler Deutschlands der Alterskategorie Ü 60 zu einem fünftägigen Turnier. Aus der Taufe gehoben hat es vor gut einem halben Jahrzehnt der Gastgeber BSV. Damit gelang ihm ein Coup: „Wir sind sehr froh, dass wir den Bundespokal nach Velbert holen und hier etablieren konnten“, sagt der Vorsitzende Werner Klingberg. Heute gegen 14 Uhr beginnt bereits die fünfte Auflage – wieder bei starker Resonanz.

Turnier ist schnell ausgebucht

„Das Turnier war schon wenige Stunden nach der offiziellen Ausschreibung im Januar ausgebucht – ein Zeichen dafür, dass die Gäste gern nach Velbert kommen“, berichtet der BSV-Vorsitzende.

„Diesmal sind wieder 32 Teilnehmer am Start, darunter viele bekannte Gesichter, aber auch einige Neulinge. Wir freuen uns besonders über eine Spielerin, die aus Kempten im Allgäu anreist“, ergänzt Klingberg..

Für die wachsende Beliebtheit des Turniers der Routiniers tut der BSV einiges: Zum „Wohlfühlpaket“, gehören die „Velberter Begrüßungstüte“ mit von Verein, Mitgliedern und heimischen Firmen gesponserten Präsenten, die Unterbringung im Stammhotel „Bürgerstube“ und im Hotel „Zur Traube“ bis hin zur Dokumentation mit Spielberichten und Fotos aller Teilnehmer zur Erinnerung. Während der gesamten Spielwoche sorgen die Frauen des Vereins für das leibliche Wohl der Gäste.

Viele reisen gerne einen Tag eher an, andere bleiben auch einen Tag länger, so traditionell die Berliner.

Als Favoriten des Bundespokals sieht Klingberg Hans-Peter Peitz vom Lüttringhauser TV sowie die Krefelder Spieler Hans-Ernst Bechert, Rolf Leuchgens und Klaus Prächtel. Gute Chancen werden auch dem Sieger von 2017, Klaus-Dieter Prinz von Preußen, ebenfalls Krefeld, sowie dem Berliner Andreas Becker und dem Velberter Urgestein Gerd Krümmel eingeräumt.

Große Finalrunde am Samstag

Peitz und die ersten drei Krefelder bilden auch die Köpfe der vier Achter-Gruppen der Vorrunde, die auf eine Distanz von 20 Punkten oder 40 Aufnahmen gespielt wird. Die vier besten aus jeder Gruppe kommen in die 16er-Hauptrunde am Freitag (10 Uhr), parallel laufen die Platzierungsspiele der Gruppenfünften bis -achten. Am Samstag folgen ab 10 Uhr Viertelfinals, Halbfinals und um 14 Uhr schließlich das Finale bis 40 Punkte oder 40 Aufnahmen.

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