Fußball

Bitterer Tag für den Langenberger SV

Schwer enttäuscht: Der Langenberger SV muss absteigen, auch Trainer Rosario Sparacio konnte das Abrutschen des  LSV in die Kreisliga B nicht mehr verhindern

Schwer enttäuscht: Der Langenberger SV muss absteigen, auch Trainer Rosario Sparacio konnte das Abrutschen des LSV in die Kreisliga B nicht mehr verhindern

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Langenberg  Der Langenberger können den Abstieg in die B-Liga nicht mehr verhindern. Der Sieg am letzten Spieltag über Union Wuppertal kommt zu spät

.„Das ist ein ganz bitterer Tag“, befand LSV-Trainer Rosario Sparacio nach dem 5:0 Erfolg des Langenberger SV gegen gegen die Wuppertaler Union. Denn seine Mannschaft stieg trotz des Sieges in die Kreisliga B ab. „Der Abstieg ist aufgrund der schwachen Rückrunde auch absolut verdient. Wenn man gegen die direkten Konkurrenten allesamt verliert, hat man es auch nicht verdient, in der Liga zu bleiben“, meinte der Coach, der sich sehr selbstkritisch zeigte.

„Als Trainer bist du immer mit verantwortlich. Für 70 Prozent des Abstiegs übernehme ich die Schuld. Wir haben eigentlich eine gute Mannschaft, mit der man nicht absteigen muss. Mit tut es vor allem für die ehrenamtlichen Helfer im Umfeld und Vorstand besonders leid“, bekundet Sparacio.

In der entscheidenden Partie im heimischen Stadion Bonfeld wirkte seine Mannschaft zunächst etwas nervös.

Zudem hatte sie Pech, dass der Schiedsrichter in der Anfangsphase einen LSV-Treffer von Giuseppe Sparacio die Anerkennung verweigerte, da er eine Abseitsstellung erkannt hatte. In der ersten Stunde passierte nicht mehr viel und erst nach der Roten Karte für Dennis Ter Haar wegen Beleidigung seines Gegenspielers überschlugen sich plötzlich die Ereignisse.

„Der Platzverweis tat uns gut, denn danach ging ein Ruck durch die Mannschaft“, berichtete Rosario Sparacio. Nur kurz danach traf Pierre Forster nach einem Eckball zum 1:0 und danach schienen sich die Wuppertaler aufzugeben.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Mit einem Doppelschlag sorgten die Langenberger für die Vorentscheidung. Gleich zweimal setzte sich Peter Kotzek auf der rechten Außenbahn durch und im Zentrum verwandelten zunächst Dominik Kaiser und nur zwei Minuten später Giuseppe Sparacio.

Nach einem Foul am eingewechselten Yassin El Ghanou erhöhte Marco Sparacio per Elfmeter auf 4:0 und den Schlusspunkt setzte dann wieder Giuseppe Sparacio mit seinem 18. Saisontreffer zum 5:0.

LSV: Küper, Forster, A. Hajric (82. El Ghanou), G. Sparacio, Flanz, Ter Haar, Kotzek, E. Hajric, Balke (65. Kaiser), Bedkowski (46. Passaniti), M. Sparacio.

Tore: 1:0 Forster (67.), 2:0 Kaiser (76.), 3:0 G. Sparacio (78.), 4:0 M. Sparacio (85./Strafstoß), 5:0 G. Sparacio (90.). Rote Karte: Ter Haar (60.)

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