Tischtennis

3. Bundesliga: Union Velbert II schlägt eigene erste Garde

Timi Köchling holte mit seinem Sieg über Adrian Doedan den entscheidenden fünften Punkt für die zweite Garde der Union

Timi Köchling holte mit seinem Sieg über Adrian Doedan den entscheidenden fünften Punkt für die zweite Garde der Union

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Neviges.  In der 3. Bundesliga bezwingt die Zweitvertretung der Union die eigene „Erste“ mit 5:3. Beide Teams mussten wegen Corona auf Spieler verzichten

Union spielt gegen Union - Premiere in der 3. Bundesliga Nord und beim Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften des SV Union Velbert gab es gleich eine Überraschung: die zweite Mannschaft gewann mit 5:3 gegen die Kollegen der Erstvertretung.

Entscheidend dabei war, dass beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Das Vereinsduell wurde praktisch von den Bedingungen um die Covid 19-Pandemie entschieden.

Pandemie bestimmt die Aufstellungen entscheidend

Gastgeber SVU II musste neben Youssef Abdel-Aziz auch auf den zweiten Neuzugang Miguel Angel Vilchez Igelesias, die nicht ausreisen durften, verzichten.

Bei der Erstvertretung fehlten in Person von Constantin Cioti und Neuzugang Gavin Rumgay ebenso Corona bedingt zwei Stammspieler. Die Union-Zweitvertretung hatte einfach die besseren Ersatzspieler aufbieten können.

Vor Beginn der Partie tippten die TT-Experten mit Blick auf die Aufstellungen auf ein 4:4. Überraschend gewann aber der junge Timi Köchling mit 3:1 gegen Adrian Dodean und entschied damit die Begegnung für SVU II.

Das erste Einzel bestritten Thomas Brosig, der erstmals nach seiner Verletzung mitwirken konnte und Dodean, der nach einem 0:2-Satzrückstand (10:12,14:16) noch mit 3:2 gewann, nach dem er später ins Spiel fand.

Am anderen Tisch holte Lars Hielscher den erwarteten Punkt (3:1 gegen einen gut mithaltenden Köchling) für die Union-Erstvertretung. Im unteren Paarkreuz holten Karl Walter und Routinier Vladimir Misinsky nicht unerwartet alle vier Punkte gegen Jona Stein und den jungen Alexander Steinberg aus der ersten Jungenmannschaft, die dennoch nicht enttäuschten. Brosig ging auch gegen Hielscher mit 2:0 in Front (12:10,11:9), musste aber auch hier noch eine 2:3-Niederlage hinnehmen, nachdem sich sein Gegenüber steigern konnte.

So entschied am Ende die Partie Köchling gegen Dodean die Begegnung. Mit dem Ergebnis können beide Mannschaften „leben“, SVU-Vorstand Michael Hinz sprach aber die Hoffnung aus, dass in den kommenden Meisterschaftsspielen die diesmal fehlenden Aktiven eingesetzt werden können. „Im Hinblick auf die Corona-Pandemie werden auch andere Mannschaften Probleme mit der Besetzung haben und es wird noch das eine oder andere überraschende Ergebnis geben.“

SVU II: Brosig, Köchling 1, Walter 2,
Misinsky 2.
SVU I: Hielscher 2, Dodean 1, Stein,
Steinberg.

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