Sportfest Beddelhausen

TuS Beddelhausen: Ball im Parcours, Keulen gegen den Vogel

Im Firmenturnier muss Dirk Beitzel (Erndtebrücker Eisenwerk) diesen Schuss von Jörg Nölling zum 1:1 passieren lassen.

Im Firmenturnier muss Dirk Beitzel (Erndtebrücker Eisenwerk) diesen Schuss von Jörg Nölling zum 1:1 passieren lassen.

Foto: Peter Kehrle

Beddelhausen.   Der TuS Beddelhausen bietet bei seinem Sportfest Fußball satt für Altersklassen und eine Gaudi der besonderen Art. Neuer König kommt aus Elsoff.

Fußball satt am Freitag und Samstag, Gaudi mit Vogelwerfen am Sonntag – so gestaltete der TuS Beddelhausen am Wochenende sein Sportfest. Doch was, bitteschön, ist ein Vogelwerfen? Dabei wird einem aus Rigipsplatte und Styropor gezimmerten Vogel durch das Werfen von Turnkeulen der Gar aus gemacht. Nach zähem, zweieinhalbstündigen Ringen wurde Jonas Zipro aus Elsoff neuer König, der nun zwei Jahre mit Patricia Klein „regiert“. Geck wurde Ole Gerhard.

Ernsthafter ging es auf dem Rasen zur Sache, etwa beim Bambini-Spielfest mit vier Teams, das nicht nur klassische Fußballspiele umfasste. Die Kinder konnten sich auch eine Medaille in einem fünf Stationen umfassenden Trainingsparcours erspielen – Dribbeln durch einen Pylonenparcours oder Sprungübungen galt es unter anderem zu absolvieren. Für die F-Jugendlichen fand ein (wertungsfreies) Turnier statt, bei dem besonders der VfL Bad Berleburg und die JSG Untere Lahn einen guten Eindruck hinterließen.

Beim Firmenturnier am Samstag, in dem Hobby- und Vereinsfußballer aller Altersklassen aufliefen, setzte sich die Hatzfelder Firma Frank Walz dank seines herausragenden Torwarts Lukas Hollenstein knapp vor dem Team des Erndtebrücker Eisenwerks durch, das mit „Alterinternationalen“ des TuS Erndtebrück gespickt war und mit Marian Stuchlik den Torschützenkönig stellte.

Das Altherrenturnier am Freitagabend gewann die SG Nuhnetal/Züschen vor der SG Oberes Edertal/Dodenau. Auf den Plätzen drei bis sechs folgten mit jeweils vier Punkten die SG Feudingen/Volkholz, der FC Ebenau, der VfB Banfe und der TSV Hatzfeld.

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