8. Kindelsberg-Pfingstcup

Tolles Tennis und Favoritensiege

Die bei der Siegerehrung noch anwesenden Teilnehmer des 8. Kindelsberg-Pfingstcups kurz nach dem letzten Match.     

Die bei der Siegerehrung noch anwesenden Teilnehmer des 8. Kindelsberg-Pfingstcups kurz nach dem letzten Match.    

Foto: Martin Behle

Littfeld/Rahrbach.   Sebastian Vollmers und Andreina-Maria Varela-Parra gewinnen die A-Konkurrenzen beim vom TV Littfeld und TC Rahrbachtal organisierten Turnier.

Einen Tag, nachdem der Spanier Rafael Nadal in überragender Manier bei den French Open seinen zwölften Titel auf der roten Asche von Roland Garros holte, krönte sich Sebastian Vollmers (LK 4) bereits zum vierten Mal nach 2014, 2015 und 2016 zum „Kindelsberg-König“. Beim mit 600 Euro Preisgeld dotierten 8. Kindelsberg-Pfingstcup der Tennisabteilung des TV „Hoffnung“ Littfeld und des TC Rahrbachtal gewann der Herren 30-Westfalenliga-Akteur des TC RW Schwerte das Finale der Herren A-Konkurrenz gegen Pascal Schmitt (LK 7, TC Wilgersdorf) klar mit 6:2, 6:2.

Gewissenhafte Vorbereitung

Vollmers setzte am Pfingstmontag auf eine defensive und sichere Spielweise und profitierte seinerseits von ungewohnt vielen Fehlern seines 25-jährigen Kontrahenten, der über „schwere Beine“ klagte und zu keinem Zeitpunkt den top gesetzten Vollmers in die Bredouille bringen konnte. „Im Finale konnte ich nur so konzentriert und fokussiert auftreten, weil meine besten Freunde und Familie hinter mir standen und mich unterstützt haben“, sagte der frischgebackene Champion, der sich im Frühjahr gewissenhaft mit hartem Training auf die Freiluftsaison vorbereitet hatte, was sich nun bereits auszahlte. „Der Grundstein für meinen vierten Turniersieg war der extrem knappe und umkämpfte Halbfinalsieg gegen Jimmy Reinsch“, bei dem der aus Finnentrop-Rönkhausen stammende Berufsschullehrer gegen den jungen Eichener sein ganzes Können abrufen musste.

„Den Turnierverantwortlichen zolle ich ein krasses Lob für ihre perfekte Organisation“, fügte der 33-Jährige, der 150 Euro Siegprämie kassierte, hinzu.

Die Turnierleitung um Erik Süßmann (TV Hoffnung Littfeld) und Renate Pavlovic (TC Rahrbachtal), die die Organisation erstmals hauptverantwortlich übernommen hatten, waren bei der Siegerehrung glücklich, dass der Wettergott wieder einmal auf ihrer Seite stand und somit für einen reibungslosen Ablauf der Spiele auf den drei Anlagen in Littfeld, Rahrbach und beim TV Eichen sorgte. Auch am von über 200 Zuschauern besuchten Finaltag blieb es bei etwas über 20 Grad trocken.

Spannendes Damen A-Finale

Ausgeglichener und somit spannender als das Duell Vollmers gegen Schmitt verlief das Damen A-Finale zwischen der Siegerin der beiden vergangenen Jahre, Andreina-Maria Varela-Parra (LK 3, Bezirksliga, TC BW Lechenich), und der an Position eins gesetzten Regionalliga-Spielerin Sina Niketta (LK 1, TC Deuten), die erstmals ihre Visitenkarte im nördlichen Siegerland abgab und im ersten Satz etliche unerzwungene Fehler produzierte. Im zweiten Durchgang agierte Niketta konzentrierter, gewann ihn mit 6:3. Im Champions-Tiebreak bewies aber die Spanierin einmal mehr ihre Nervenstärke und machte das anvisierte Triple (Siege 2017 und 2018) perfekt, das der 28-Jährigen 150 Euro an Preisgeld einbrachte.

Rekordniveau bestätigt

Mit 93 Teilnehmern in neun Konkurrenzen verzeichnete der erste Siegerländer Leistungsklassen-Turnierklassiker des Jahres im 40. Jahr der Tennisabteilung des TV „Hoffnung“ Littfeld genauso viele Teilnehmer wie im Rekordjahr 2017. „Das Turnier ist gut gelaufen. Es waren sehr viele Teilnehmer, weshalb das Organisieren der Spiele schon schwierig war. Daher geht unser Dank an den TV Eichen, der kurzfristig seine Plätze zur Verfügung gestellt hat. Den vielen neuen Teilnehmern hat es gut gefallen. Wir haben in familiärer Atmosphäre spannende Spiele gesehen“, sagte ein zufriedener Erik Süßmann.

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