Tennis

TC Erndtebrück steigt erstmals in die Südwestfalenliga auf

Freudensprung nach dem Meister-Titel in der Damen-Bezirksliga: Die Mannschaft des TC Gottfried von Cramm Erndtebrück mit  (v.l.) Vanessa Weber, Nina Schinn, Nawina Saßmannshausen, Ina Conrad-Sure, Kathleen Hofius, Josefine Busch und Nicole Birkelbach.

Freudensprung nach dem Meister-Titel in der Damen-Bezirksliga: Die Mannschaft des TC Gottfried von Cramm Erndtebrück mit  (v.l.) Vanessa Weber, Nina Schinn, Nawina Saßmannshausen, Ina Conrad-Sure, Kathleen Hofius, Josefine Busch und Nicole Birkelbach.

Foto: Verein

Erndtebrück.   Der TC Gottfried von Cramm Erndtebrück steht nach 6:3 über Lössel-Roden vorzeitig als Bezirksliga-Meister fest. Ausgeglichenheit ist großes Plus.

Das gab es in Erndtebrück noch nie: Die Tennis-Damen des TC Gottfried von Cramm haben sich am Samstag mit einem 6:3-Sieg gegen den TC Lössel-Roden den Meistertitel in der Frauen-Bezirksliga gesichert und sind somit im kommenden Sommer erstmals in der Südwestfalenliga startberechtigt.

Möglich gemacht haben diesen Erfolg Vanessa Weber, Kathleen Hofius, Ina Conrad-Sure, Nicole Birkelbach, Nawina Saßmannshausen, Josefine Busch und Ersatzfrau Nina Schinn – mehr Spielerinnen kamen nicht zum Einsatz.

„Das spielt eine wichtige Rolle bei diesem Erfolg. Es tun immer alle ihr möglichstes, um dabei zu sein. Nur so kann man dann auch solche Leistungen bringen“, sagt Vanessa Weber, die Mannschaftsführerin und Sportliche Leiterin ist: „Unsere Doppel sind durch die wenigen Änderungen in den vergangenen Jahren sehr gut eingespielt. Wir sind als Team gewachsen, die Erfahrung mit festen Partnern ist ein echter Vorteil.“

Ebenfalls wichtig: Von Position eins bis sieben sind spielstarke Spielerinnen aktiv. Vanessa Weber weiter: „Viele Mannschaften in dieser Liga sind gerade auf den hinteren Positionen nicht so gut besetzt.“

Dies zeigte sich auch im Spiel gegen Lössel, in dem Vanessa Weber beim 6:4, 6:2 im Spitzeneinzel die vergleichsweise größte Mühe gegen Marcella Jaschick hatte und in dem die Erndtebrücker Nummer zwei, „Neuzugang“ Kathleen Hofius, die einzige Einzelniederlage hinnehmen musste. Conrad-Sure, Birkelbach, Saßmannshausen und Schinn gewannen die weiteren Einzel danach aber jeweils sehr deutlich, so dass schon vor den Doppeln der Tagessieger feststand. Dass sich im „Zwei gegen Zwei“ einzig Hofius/Conrad-Sure durchsetzten, fiel deshalb nicht mehr ins Gewicht.

„Das war schon schön gestern. Wir haben mit dem Gegner ein bisschen gefeiert, dazu hatten wir ja bestes Tenniswetter“, berichtete Vanessa Weber. Mit der Mannschaft hatte sie den Meistertitel im Vorfeld angepeilt. „Dass wir das schon am vorletzten Spieltag schaffen, davon konnten wir aber wirklich nicht ausgehen. Jetzt wollen wir natürlich auch das letzte Spiel in Bruchhausen gewinnen.“ Blau-Weiß Attendorn kann zwar nach Punkten noch gleichziehen, doch ausschlaggebend wäre dann der direkte Vergleich – und den hat Erndtebrück mit 5:4 gewonnen.

2020 wird es schwierig

In der Südwestfalenliga, so viel zeigt der Blick auf LK-Werte der dort gemeldeten Spielerinnen, startet Erndtebrück 2020 wohl als krasser Außenseiter. „Es wird schon schwierig, ist aber auf jeden Fall eine schöne Herausforderung. Die Erfahrung Südwestfalenliga wollen wir mal machen. Es freuen sich alle darauf“, sagt Weber: „Und in dieser Liga sowohl mit den Herren als auch den Damen vertreten zu sein, ist für den Verein einfach großartig.“

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