Fußball-B-Liga

Sportfreunde Edertal bauen ihren Fans ein „Dach überm Kopf“

„Stillstand ist Rückschritt“ steht auf der Homepage der Sportfreunde Edertal. Diesem Motto bleibt der Verein treu und baut sich eine neue Überdachung.

„Stillstand ist Rückschritt“ steht auf der Homepage der Sportfreunde Edertal. Diesem Motto bleibt der Verein treu und baut sich eine neue Überdachung.

Foto: Yannik Lückel

Raumland.   Nächstes Projekt am Limburg-Stadion nimmt langsam Gestalt an: Überdachung schützt künftig vor Regenwetter in Raumland.

Bange Blicke gen Himmel, aufgespannte Schirme und vor dem Regen flüchtende Zuschauer wird es in der kommenden Spielzeit bei den Sportfreunden Edertal wohl nicht mehr geben.

Der Verein aus Raumland und Berghausen bastelt derzeit weiter fleißig am Aussehen des Limburg-Stadions und kann nun, neben dem neuen Kunstrasenplatz sowie dem renovierten Vereinsheim, auch bald eine Überdachung für seine Fans präsentieren. Der Grundstein für dieses Projekt ist derweil schon gelegt, im laufe der nächsten Woche soll nun auch das Dach auf die 20-Meter-Überdachung montiert werden. „Die Planungen für eine solche Tribüne hatten wir eigentlich schon seit dem Platzbau und die Fundamente für die einzelnen Pfeiler wurden damals schon mitgesetzt. Jetzt konnten wir endlich anfangen“, erklärte ein freudiger Maximilian Schmeck. Der Vorsitzende der Sportfreunde Edertal betonte in diesem Zusammenhang auch, dass sich für die Finanzierung besonders der Förderverein des Vereins und private Sponsoren hervorgetan hätten – die Firma Bollhorst übernahm den Rest. „Es wertet die Anlage nochmals auf. In den letzten Jahren ist durch viele fleißige Helfer ein echtes Schmuckstück entstanden.“

Träger in Vereinsfarben

Verzögert habe sich der Tribünenbau einzig wegen der Baugenehmigung und der Statikprüfung. Außerdem strichen die Mitglieder des Fördervereins die Stahlkonstruktion in Eigenarbeit noch in den Vereinsfarben an. Außerdem hat sich der B-Ligist einen neuen Trecker für die Platzpflege angeschafft und arbeitet fieberhaft noch an einem separaten Mannschaftsbus. Es tut sich also etwas am Limburg.

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