Skilanglauf

SC Girkhausen geht mit Schülercup-Bewerbung leer aus

Steinert-Streckenchef Gerhard Klose (l.) und Detlef Buchwald, Vorsitzender des SC Girkhausen, müssen sich 2020 nicht um die Ausrichtung eines Rennen im Deutschen Schülercup kümmern. Der Verein bedauert dies.

Steinert-Streckenchef Gerhard Klose (l.) und Detlef Buchwald, Vorsitzender des SC Girkhausen, müssen sich 2020 nicht um die Ausrichtung eines Rennen im Deutschen Schülercup kümmern. Der Verein bedauert dies.

Foto: Florian Runte

Girkhausen.   Detlef Buchwald, Vorsitzender des SC Girkhausen, hofft auf ein Umdenken am Stützpunkt. Bei Schneemangel fehlen dem DSV die Alternativen.

Enttäuschung bei den Skisportlern des SC Girkhausen: Die Bewerbung um die Ausrichtung eines Rennwochenendes im Deutschen Skilanglauf-Schülercup auf der Steinert war nicht erfolgreich. Den Zuschlag für die drei Rennen erhielten der TSV Hartpenning, SC Partenkirchen (beide Oberbayern) und der SC Buntenbock (Harz).

„Es gab genug Bewerber, aber wir waren schon im engeren Kreis, weil wir bereits mehrere Deutschlandpokale ausgerichtet haben“, weiß Detlef Buchwald, Vorsitzender des SC Girkhausen. Immerhin teilte der Deutsche Skiverband mit, warum die Rennen an andere Orte vergeben wurden. „Für den Fall, dass wir keinen Schnee haben, können wir keine gute Alternative bieten“, sagt Buchwald. Das künstlich beschneite Skilanglauf-Zentrum in Westfeld, das einzige seiner Art im näheren Umfeld, komme für den DSV nicht in Betracht. Und dies nicht bloß, weil im Schmallenberger Ortsteil nur unregelmäßig die „Kanonen“ angeschmissen werden.

Buchwald hofft auf „Umdenken“

Auch die Strecken in Westfeld genügen den Anforderungen nicht. „Das Gebiet in Westfeld ist zu klein für 150 Läufer. Beim Schülercup sind es teilweise ja sogar 200“, so Detlef Buchwald, der daraus folgert: „So lange hier im Sauerland kein Umdenken stattfindet, brauchen wir uns auf solche Wettkämpfe gar nicht mehr bewerben. Das ist traurig.“

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