VSTV zu stark für TC-Damen

Landesliga Damen: VSTV Wuppertal – TC Sterkrade 69 78:57 (37:28): Ein Spiel am späten Donnerstagabend mit einem glücklichen Heimteam, keinen hängenden Köpfen beim Verlierer und dann auch noch zwei zufriedenen Trainern. Kann man so aus einem Liga-Spiel gehen? In Wuppertal scheint so einiges möglich, doch ein Sieg gehörte für die Sterkrader Frauen bei ihrem Gastspiel beim VSTV nicht dazu.

Landesliga Damen: VSTV Wuppertal – TC Sterkrade 69 78:57 (37:28): Ein Spiel am späten Donnerstagabend mit einem glücklichen Heimteam, keinen hängenden Köpfen beim Verlierer und dann auch noch zwei zufriedenen Trainern. Kann man so aus einem Liga-Spiel gehen? In Wuppertal scheint so einiges möglich, doch ein Sieg gehörte für die Sterkrader Frauen bei ihrem Gastspiel beim VSTV nicht dazu.

Mit einer Minimalbesetzung angereist, hielten sich die Oberhausener Gäste dank außerordentlich guter Trefferquote aus der Distanz zunächst gut im Spiel gegen die routinierten Gastgeberinnen. Mit fortschreitender Spielzeit nutzten die VSTV-Damen dann zunehmend ihre Größenvorteile aus und bewiesen in der Offensive.

Der Neun-Punkte-Rückstand zum Ende der ersten Hälfte ließ auf Seiten der Gäste auf dem Papier eine Siegeschance erhoffen, am Ende waren die Aufholjagden jedoch s nur von kurzem Erfolg gekrönt. Nach drei ordentlichen Vierteln (16:12, 21:16, 20:20) war den Gästen dann im letzten Durchgang endgültig der Zahn gezogen, wodurch die Niederlage aus Sterkrader Sicht um einiges höher ausfiel als nötig.

Dennoch zeigte sich 69-Trainerin Janine Gramsch zufrieden mit der Leistung: Wuppertal war eindeutig die bessere Mannschaft, das muss man anerkennen. Dennoch haben wir uns gegen diesen starken Gegner über weite Strecken des Spiels sehr gut verkauft.“

TC 69: Zenz (1), Zirwes (10), Sobczak, Reinhardt (11 / 2 Dreier), Wencki (10), Kostakopulos (8), Nadolski (17/3 Dreier).

1. Kreisliga Herren: TC Sterkrade 69 – DJK Adler Frintrop III 58:47 (32:23): Mitten in der Adventszeit musste der TC Sterkrade nicht alle vier Lichter anzünden, das gehört sich ja auch nicht. Treu dieser frei erfundenen Weihnachtsanekdote, machten die 69ers erst einen schlechten Eindruck, zogen nach einem schwachen Startviertel im zweiten kurz das Tempo an und legten einen 10:0-Lauf hin, der den Unterschied ausmachte. Die Defense sorgte bei den Gegnern aus Essen allerdings für vorweihnachtlichen Stress, denn umsonst war bei den 69ern nichts zu holen. In der Defense gab es wie gewohnt außer ein paar schwächeren Phasen also wenig zu bemängeln. Die Ganzfeldpresse brachte die Adler aus dem Konzept, sie schafften es kaum ins Spiel zu kommen. Nun darf das Team von Coach Rubrecht die Hinrunde mit einem Pflichtsieg gegen die eigene Herren III am 16. Dezember, 20.30 Uhr, ungeschlagen beenden.

TC 69: Quijano, Karakaya, Kindt, Sons, Ergün, Brockhoff, Kamagat, Tahiri, Celik, Arslan, Seitz, Nikolai.

2. Kreisliga: TV Jahn Königshardt IV – TC Sterkrade 69 IV 57:21 (25:7): Mit diesem ungefährdeten Sieg festigte Jahn den fünften Platz. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten, dennoch begann Jahn gegen konzentriert, führte schnell 10:0 und zu Beginn des zweiten Viertels 19:3. Nach dem Seitenwechsel kam Königshardt erst richtig auf Touren, fand immer wieder Lücken in der Abwehr der Gäste und legte einen 15:2-Zwischenspurt hin. Zum Jahresabschluss geht es für Jahn noch zu MTG Horst II.

Jahn: Krampe (6), Buschke, Skawran, Müller (4), Lelgemann (18), Lauterfeld (22), Pobanz (5), Müller (2).

w U 17 Regionalliga: BSV Wulfen – TC Sterkrade 69 58:41 (26:23): Mit nur sieben Spielerinnen reiste die U17 zum ungeschlagenen Tabellenersten. Bis die Sterkraderinnen ihren Kampfgeist entdeckten, vergingen einige Minuten. Doch dann lief alles wie von selbst: Der bis dahin entstandene 14-Punkte-Rückstand Wulfens schmolz dahin. Die 69er verkürzten zur Halbzeit.

Mit Ansage des Coaches konzentrierte sich nach der Pause die Defense auf die Spielführenden Frese und van Gelder. So gelang ihnen die Führung, doch dann entwickelte sich das Spiel negativ: van Gelder wurde durch ein eindeutiges Offensivfoul unsportlich, jedoch ungeahndet von den Unparteiischen, außer Gefecht gesetzt. Der Schock riss das Team aus dem Fluss. Mit 20:6 Punkten und einem Zwischenstand von 46:29 gerieten die Gäste ins Hintertreffen.

Nachdem sie sich wieder berappelt hatten, schafften sie eine kleine Aufholjagd, für den Sieg aber reichte es nicht mehr. Sonntag erwarten die 69er Citybasket Recklinghausen.

TC: Gocke (2), Frese (8), Fahlke (6), Hillbrandt (2), Oelzner (4), Keuter, van Gelder (19).

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