Unschöne Szenen überschatten Sieg

Es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als RWO-Stürmer Maxwell Bimpek nach grobem Foulspiel am Kölner Goga Khvedelidze mit Rot vom Platz gestellt wurde. Danach spielten sich hässliche Szenen auf und neben dem Platz ab. Erst war es der Kölner Alem Koljic, der sich bei einer Rangelei mit Bimpek zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und ebenfalls die Rote Karte sah. Als Bimpek dann den Platz Richtung Innenraum verließ, bedrängten ihn einige Anhänger der Fortuna und ließen die Situation fast eskalieren. Selbst die Polizei war im späteren Verlauf im Einsatz.

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Es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als RWO-Stürmer Maxwell Bimpek nach grobem Foulspiel am Kölner Goga Khvedelidze mit Rot vom Platz gestellt wurde. Danach spielten sich hässliche Szenen auf und neben dem Platz ab. Erst war es der Kölner Alem Koljic, der sich bei einer Rangelei mit Bimpek zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und ebenfalls die Rote Karte sah. Als Bimpek dann den Platz Richtung Innenraum verließ, bedrängten ihn einige Anhänger der Fortuna und ließen die Situation fast eskalieren. Selbst die Polizei war im späteren Verlauf im Einsatz.

„So ein Verhalten der Zuschauer ist natürlich völlig daneben. Da fehlen einem die Worte“, erklärte RWO-Trainer Dimitrios Pappas kurz nach Schlusspfiff, nach dem dieser selbst vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde. „Weswegen weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.“ Die hitzige Stimmung hatte ihren Anfang ab der 75. Minute genommen, als Ahmet-Malik und Khvedelidze aneinander gerieten und beide im Anschluss Gelb sahen. Mit der Entscheidung war die Kölner Bank um Trainer Giorgi Elizbarashvili nicht einverstanden. Schiedsrichter Florian Visse schickte ein Mitglied des Trainerteams auf die Tribüne. Von Entspannung konnte dennoch keine Rede sein. „Durch die Coaching-Zone von Köln ist ständig eine Unruhe ins Spiel gebracht worden. Klar, Emotionen gehören dazu. Aber was da abgezogen wurde, war unter aller Kanone“, so Pappas.

Fußball gespielt wurde im Stadion Niederrhein auch. Und da waren es die Kleeblätter, die in der Anfangsphase die ersten offensiven Akzente setzten. Doch fast wären es die Gäste gewesen, die die Führung erzielten, als Nico Ochojskis Schuss von der linken Seite an den Querbalken landete. Im Anschluss zeigte sich RWO dann weiter bemüht nach vorne zu spielen, ohne jedoch das Quäntchen Glück im Abschluss zu haben.

Besser machten es die Kleeblätter dann direkt nach dem Wiederanpfiff in der 47. Minute. Nach starker Vorarbeit über die rechte Seite von Pascal Gurk war es Sefa Topcu, der mit seinem Schuss ins lange Eck Gästetorwart Jannik Bruhns keine Chance ließ. In der Folgezeit hatte Rot-Weiß dann einige hochkarätige Chancen, um das zweite Tor nachzulegen.

Allein Topcu und Rexha hätten mit ihren Möglichkeiten frühzeitig die Partie entscheiden müssen. Doch entweder fehlte die Präzision im Abschluss oder der Kölner Schlussmann stand im Weg. „Nach dem 1:0 hätten wir sicherlich den zweiten oder dritten Treffer nachlegen müssen“, so Pappas.

Mit nun neun Punkten nach sechs Spieltagen hat RWO bereits jetzt genauso viele Punkte, wie in der kompletten Hinrunde der vergangenen Spielzeit. Pappas: „Das haben sich die Jungs alles selber erarbeitet.“

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