Handball

TVB-Frauen schaffen es mit letzter Kraft

Anja Häßler (TV Biefang) war mit drei Toren am starken Sieg der Gastgeberinnen beteiligt

Anja Häßler (TV Biefang) war mit drei Toren am starken Sieg der Gastgeberinnen beteiligt

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mit dem letzten Aufgebot lieferten die TVB-Damen im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf II einen großen Kampf ab und siegten verdient.

Oberliga, Damen
TV Biefang –
Fort. Düsseldorf II 29:26 (14:15)

Mit dem allerletzten Aufgebot fanden die TVB-Damen zunächst nicht in die Partie. Fortuna führte lange relativ deutlich. Kurz vor dem Pausenpfiff gerieten die Biefangerinnen in doppelte Unterzahl. Die Zeitstrafen blieben ohne große Auswirkung, und die Gastgeberinnen agierten mit dem Wiederanpfiff druckvoller und konsequenter. Ihre stärkste Phase nutzten die TVB-Frauen zwischen der 40. und 50. Minute zur Vorentscheidung – 27:22.

„Die Außenpositionen waren der Schlüssel zum Erfolg. In dieser Besetzung hatte ich ehrlich gesagt nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet. Hut ab“, freute sich zollte Schölwer.

TVB: Plaga, Groß; Hegemann (10/3), Klaude, Schlinkert, P. Roesner (7), A. Häßler (3), Steinzen (5/1), Schirra (1), Wilms (3/1), L. Döller.


Verbandsliga, Herren
TV Aldekerk II –
HSG RW O TV 34:22 (18:11)

Mit erneut limitiertem Spielermaterial richtete die HSG nichts aus. Die Mannschaft von Trainer Krzysztof Szargiej leistete sich viele Fehler und geriet spätestens in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit auf die Verliererstraße. „Abläufe passen nicht, die Bindung fehlt. Das liegt an der nicht vorhandenen Fitness“, war die Niederlage für den Club-Chef Detlef Sehr hausgemacht.

HSG: Klein, Baumbach, F. Vöpel; Brandscheid (2), Wagner (1), Ostroga, F. Krämer, Schindler (1), Grieger (1), Heitzer (1), P. Kerger (4/1), M. Jany (4/1), Jankowski (8/3), D. Kerger.


Verbandsliga, Damen
TV Biefang II –
HSG Rade/Herbeck 14:17 (8:7)

Die Abwehr mit einer klasse aufgelegten Torhüterin Alina Plage war über 60 Minuten das Prunkstück. Nur haperte es beim TVB trotz unermüdlichen Einsatzes erneut an der Torausbeute. Dazu gesellten sich im zweiten Abschnitt Mängel, die von der HSG ausgenutzt wurden. „Mit 14 Toren kannst du kein Handballspiel gewinnen“, weiß Coach Sebastian Köster.

TVB: Plaga, C. Winstermann; L. Pauly, Wierdemann, Späh, Prchala (1), Kunz, Kottkamp (1), Klaude, Baum (1), Konopek (1), Gehrke (4), Krause (6/3).


Landesliga, Herren
TV Biefang –
VfB Homberg II 22:22 (15:9)

Wie aus einem Guss präsentierten sich die TVB-Herren in Hälfte eins. Keeper Richard Kleinelsen und Tim Neugebauer lieferten stark ab. „Das war mit Abstand die beste Halbzeit, seitdem ich hier Trainer bin“, strahlte Christian Hoffmeister. Seine Miene sollte sich jedoch verfinstern. Die Gastgeber erhöhten noch auf 16:9. Von da an lief nicht mehr zusammen. Schwache Chancenverwertung führte dazu, dass Homberg mit einem Treffer vorn lag (52.). Die Bifis retteten zumindest das Remis. „Hoffi“: „Keine Ahnung, ob ich mich jetzt freuen oder Trübsal blasen soll.“

TVB: Kleinelsen, Braam; D. Rosin (4/1), Neugebauer (10), P. Neumann, Bongers, Vollmer (1), Gehrke (1), D. Benninghoff (2/1), T. Rosenke, F. Klein (2), K. Leprich (2), Bouveret, B. Schwinning.


SV Schermbeck –
TB Oberhausen 24:20 (10:8)

„Es ist das eingetreten, was ich im Vorfeld prophezeit hatte. Das hat absolut nichts mit Handball zu tun“, war Tim Kullmann Pleite angefressen. Das Haftmittelverbot war für den TBO-Trupp das erwartete Gift. Die Gäste produzierten über 30 Fehlwürfe und bekamen keinen Zugriff. Die Hausherren nutzten dies aus und siegten am Ende „völlig verdient“, konstatierte der „Bomber“.

TBO: Raths; Berkenfeld, Wolter (1), Gelszat, F. Lauer (6), D. Lotz (1), M. Bennewirtz, P. Buschhorn (6), S. Krämer (3), Walgenbach (1), P. Funck, Bartesch, Bologna (1).

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