Schwimmen

Trockentraining ist beim PSV jetzt wieder angesagt

Im zweiten Lockdown sind die PSV-Schwimmer noch aktiver als im ersten

Im zweiten Lockdown sind die PSV-Schwimmer noch aktiver als im ersten

Foto: Verein

Oberhausen.  Die Leistungsschwimmer des PSV absolvieren diszipliniert auch diesen Lockdown und gehen konzentriert durch das intensive Heimtraining.

Mit dem zweiten Lock-Down trainieren die Aktiven der Leistungsschwimmabteilung des Polizei-Sportvereins Oberhausen wieder auf dem Trockenen und halten sich fit für den Einsatz im Wasser. Die vierte wasserfreie Woche ist nun angebrochen und die PSV-Trainer haben sich wieder einige abwechslungsreiche Angebote einfallen lassen.

So hat der Nachwuchsbereich zweimal in der Woche die Möglichkeit, in einer Videokonferenz an einem Athletiktraining teilzunehmen. Die Aktiven erhalten Anweisungen, wie sie Übungen zur Kräftigungs- und Beweglichkeitsförderung umsetzen, wobei Spiel und Spaß auch nicht zu kurz kommen. Das offene Zeitfenster vor der Videokonferenz nutzen viele Kinder daneben noch zum so wichtigen sozialen Austausch.

Einmal Meschede und zurück

Seit dem ersten Lock-Down im Frühjahr sind die Aktiven aufgerufen, mindestens einmal in der Woche über eine Laufapp ihre Ausdauer zu trainieren und als Team gemeinsam Kilometer zu sammeln. Bereits nach einer Woche gelang es den PSV-Sportlern 229,1 Kilometer zu laufen. Dies entspricht der Strecke von Oberhausen zur sauerländischen Stadt Meschede und zurück, wo eigentlich der traditionelle dreitägige Übernachtungswettkampf der Schwimmabteilung hätte stattfinden sollen.

Insgesamt haben die teilnehmenden Mannschaftsmitglieder seit dem ersten Lock-Down bereits 4209 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, was der Luftlinie von Oberhausen bis zum Nordpol entspricht.

Im November neue Ziele gesetzt

Mit dem Beginn der zweiten Schwimmbadschließung im November wurde von den Trainern neue Trainingsziele im Bereich Laufen gesetzt. Jeder soll mindestens einmal in der Woche eine beliebige Wegstrecke joggend zurücklegen. So erliefen die PSV-Aktiven in der ersten Woche mit 440 Kilometern fast das Doppelte an Kilometern im Vergleich zum Frühjahr, was eine beachtliche Leistung für die jungen Aktiven darstellt, zumal sie sich ja eigentlich nicht in „ihrem Element“ bewegen. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass sich viele Eltern mit ihren Kindern joggend oder mit dem Fahrrad mitbewegen. Somit sind die Trainingseinheiten der Aktiven gleichzeitig Bewegungsanlässe für die gesamte PSV-Familie .

Trotz der abwechslungsreichen Alternativtrainings ersehnen viele Aktive und Trainer den erneuten Beginn des Wassertrainings, des „Offline“-Athletiktrainings mit Sportspielen und des analogen Freundschaftskontaktes.

Bis dahin üben sich die jungen Sportler in Solidarität und Akzeptanz mit den Maßgaben der Bundes- und Landesregierung – und das alles in Hoffnung, dass die ergriffenen Maßnahmen bald ihre Wirkung zeigen und sie rasch wieder in ihr Element – das Wasser – zurückkehren können.

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