Fußball-Landesliga

Sterkrade-Nord geht selbstbewusst ins Spitzenspiel

In der Vorsaison war Daniel Agostino (l.) noch für die Nordler unterwegs. Jetzt kommt er mit Scherpenberg als Gast und versucht zu verhindern, dass ihm etwa Mahmoud Nuno El-Dorr (r.) ein Ei ins Nest legt.

In der Vorsaison war Daniel Agostino (l.) noch für die Nordler unterwegs. Jetzt kommt er mit Scherpenberg als Gast und versucht zu verhindern, dass ihm etwa Mahmoud Nuno El-Dorr (r.) ein Ei ins Nest legt.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Spitzenspiel in der Landesliga. Tabellenführer Sterkrade-Nord empfängt Verfolger Scherpenberg. Die reisen ersatzgeschwächt an.

Spvgg. Sterkrade-Nord –
SV Scherpenberg So, 15 Uhr

Spitzenspiel im Nordler Park! Der Spitzenreiter empfängt den Tabellendritten – vor hoffentlich guter und angemessener Kulisse, so hoffen die Gastgeber. Die Nordler sind mit sechs Siegen in Serie nahezu perfekt in die Saison gestartet.

Entsprechend selbstbewusst gehen die Schmachtendorfer in die Partie und haben bei den Moersern auch Schwachpunkte festgemacht. „Scherpenberg hat eine starke Offensiv. Da sind sie qualitativ und mit zwei groß gewachsenen Stürmern auch physisch sehr gut besetzt“, weiß Julian Berg, Trainer der Sportvereinigung. „Aber hinten sind sie verwundbar. Defensiv haben sie Probleme, diese gilt es für uns aufzudecken.“

SVS-Spielmacher Bora Karadag spielte schon in jungen Jahren für Rot-Weiss Essen, fällt aber nach unseren Informationen für die Begegnung an der Lütticher Straße aus. Der Ex-Osterfelder Dennis Terwiel sorgt für Torgefahr aus dem Mittelfeld. Berg: „Beides unheimlich begnadete Kicker.“

Wiedersehen mit Agostino

Ein Wiedersehen gibt es mit Daniel Agostino. Der spielte von 2017 bis zum Sommer dieses Jahres bei den Sterkradern, ehe er nach Scherpenberg wechselte. Der frühere Klosterhardter wurde bei den Gästen bislang in sieben Spielen dreimal eingewechselt, von Beginn an hat „Ago“ noch nicht gespielt.

Um die Defensiv-Schwächen der Scherpenberger ausnutzen zu können, will Sterkrade-Nord sein gewohntes Spiel durchziehen. „Wir wollen eigentlich immer unseren Plan durchbringen“, sagt Berg. „Hinten wollen wir immer zu Null spielen und vorne sind wir sowieso immer für ein Tor gut.“

Um genauer zu sein: Offensiv sind die Gastgeber angesichts 18 Treffer in sieben Spielen fast für drei Tore pro Spiel im Schnitt gut.

Sieg würde die Führung ausbauen

Mit einem Erfolg im Spitzenspiel könnten die Nordler ihre Spitzenposition ausbauen und sich weiter an der Tabellenspitze festsetzen. Zum Personal: Kapitän Michel Roth, der im Pokal bei TuS Buschhausen (15:0) geschont wurde, steht wieder zur Verfügung. Ein Fragezeichen steht hinter Samuel Kahnert (Knieprobleme). Sein Ausfall wäre bitter für die Berg-Elf, denn: In allen sechs Partien, in denen Kahnert von Beginn an spielte, gewannen die Schmachtendorfer. Der Mittelfeldspieler war in den vergangenen Wochen in Spitzenform.

Ausfallen wird weiterhin Tom Mattern (Aufbautraining).

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