Laufen

So viel Nikolaus-Lauf wie in diesem Jahr war noch nie

Mehrere hundert Läufer starteten am Sonntag über die beiden Seniorendistanzen von fünf und zehn Kilometern.

Mehrere hundert Läufer starteten am Sonntag über die beiden Seniorendistanzen von fünf und zehn Kilometern.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Auf der Platzanlage am Buchenweg richteten die Triathleten von Sterkrade-Nord erstmals den Nikolaus-Lauf aus. 1043 Starter trotzten der Kälte.

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„Was für ein toller Tag!“, dachten sich viele Menschen auf der Platzanlage am Buchenweg nach dem Nikolaus-Lauf, den die Triathleten von Sterkrade-Nord erstmals ausrichteten. Entweder weil man gerade einen super Lauf ins Ziel gebracht hatte oder weil man als Besucher eine abwechslungsreiche Laufveranstaltung sah. Auch der Wettergott war in diesem Jahr gnädig gestimmt.

Um 10 Uhr schallte der erste Startschuss, 88 Bambini gaben auf der Stadionrunde Vollgas und zauberten ein Strahlen in zahlreiche Elterngesichter. Der Nikolaus übergab die Medaillen an die kleinen Helden. In der M/W 8/9 wurden 1200 Meter bewältigt. Eine kleine Cross-Runde verlangte den Läufern einiges ab. Vincent Jonetzko (LAV) wurde erster Oberhausener auf Rang vier.

Als letzte Kinderveranstaltung standen 1500 Meter Crosslauf an. Durch den vorherigen Lauf waren die Wiesenabschnitte bereits aufgeweicht und rutschig. Als bester Oberhausener kam Fabian Adolphs (LAV) in 6:11 auf Rang fünf.

Viel los im Festzelt

Das war ein heißer Auftakt bei kalten Temperaturen, viele Zuschauer stärkten sich mit heißen Getränken, Kuchen, Waffeln, Würstchen und Eintopf. Die Cafeteria wurde in diesem Jahr in das große Festzelt verlegt, so dass Besucher kurze Wege hatten. Insbesondere für Komfort und Sicherheit der Läufer wurde viel getan. Die Nordtriathleten freuten sich dabei über viel Erfahrung, die insbesondere durch Lothar Thyssen und Teile seines bewährten Helferteams miteingebracht wurde. Eine gesunde Mischung aus alt und neu war wohl das Geheimrezept für den 26. Schmachtendorfer Nikolauslauf.

Laurenz Thissen, in Läuferkreisen bekannt, schickte 459 Starter auf die fünf Kilometer. SSB-Präsident Manfred Gregorius gab den Startschuss ab. Schnelle Beine machten dem Führungsfahrrad ordentlich Druck, doch der routinierte Nordtriathlet Norbert Schmitz ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und führte das Teilnehmerfeld wieder auf den Sportplatz zurück.

Schaffeld auf den Rängen

Vorjahressieger Timo Schaffeld (OTV) wurde hier Dritter hinter Marcel Hausburg (Ategris/16:50) und Michele Maurice Ihe (LT Stoppenberg). Der Streckenrekord des Ironman-Weltmeisters 2018 wurde um sechs Sekunden verfehlt. Als heimatverbundener Oberhausener gab sich Schaffeld damit nicht zufrieden und entschwand kurz zum Umziehen für den folgenden Lauf über zehn Kilometer. Als laufende Trainerin der LAV folgte Melanie Fraas (W40/LC Adler Bottrop) als Vierte in der Frauenwertung und Erste der AK. Als gehandicapte Sportler erreichten Mike Schmitz (Beinprothese) und Susanne Wagner (Armprothese) beim Nordic Walking gemeinsam das Ziel.

Das 327-köpfige Starterfeld für zehn Kilometer wurde von 800-m-Weltmeister Willi Wülbeck gestartet. Hier siegte Simon Elkenhans (Ayyo Team Essen) nach 34:00 min. vor Timo Schaffeld und Hannes Piffko (Running4Charity). Bei den Siegerehrungen funktionierte, auch dank der Firma TAF Timing, alles reibungslos, so dass eine gelungene Veranstaltung einen würdigen Abschluss fand. Auch die Brücke über den Handbach war, wie versprochen, von den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen fertig gestellt.

Insgesamt 1043 Starter mit dabei

1043 Starter sowie viele Familienangehörige und Freunden säumten die Anlage am Buchenweg, die im kommenden Jahr umfangreich umgestaltet wird und eine neue Streckenführung erforderlich macht. Eine Herausforderung, der sich die Nordtriathleten gerne stellen, auch wenn es eine große Portion Ausdauer erfordern wird. Ein Dankeschön geht, neben allen Gästen, an alle ehrenamtlichen Helfer, ohne deren Engagement eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht durchgeführt werden könnte.

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