Tischtennis

SC Buschhausen erwartet „ganz enges Ding“ gegen TTC Vernich

Christian Strack agiert beim SCB derzeit deutlich verbessert im Vergleich zum Vorjahr.

Foto: Kerstin Bögeholz

Christian Strack agiert beim SCB derzeit deutlich verbessert im Vergleich zum Vorjahr.

Oberhausen.   Mit einem Heimsieg gegen den TTC Vernich möchte sich der SC Buschhausen noch weiter vom Relegationsplatz der Tischtennis-Regionalliga entfernen.

Regionalliga

SC Buschhausen -
TTC Vernich Sa., 18.30 Uhr

Die Stimmung in Buschhausen ist wieder gut. Die vergangene Saison, mit intensivem Abstiegskampf konnte spätestens am vergangenen Wochenende zu den Akten gelegt werden. „Das war ganz klar unsere beste Saisonleistung“, resümiert Michael Lange. Der Teamchef gibt zu: „Ich stand auch richtig unter Strom.“

Seine Mannschaft tat es ähnlich und war einfach, bereit ihre Spiele zu gewinnen. Nichts desto trotz sind es nur fünf Zähler bis zum Relegationsplatz nach unten, daher mahnt Lange vor zu großer Leichtfertigkeit. Das Spiel gegen den Tabellenvierten kommt da eigentlich genau zur rechten Zeit.

Die Zwölfer sind aktuell in ganz ordentlichem Rhythmus, Spitzenspieler Christian Strack und Genia Milchin spielen deutlich verbessert zum Vorjahr und mit Steffen Potthoff ist die richtige Verstärkung gekommen. Nun soll sich gegen Vernich zeigen, ob die Mannschaft wirklich wieder in die Richtung der Topteams blicken darf oder sich doch noch auf ein wenig Abstiegskampf einzustellen hat.

Zuschauer als entscheidender Faktor

Altena ist als Zweiter nur einen Zähler vor, im Rücken lauert neben Vernich noch der ASV Einigkeit Süchteln – ebenfalls punktgleich. Schwalbe Bergneustadt II und TG Langenselbold mit je sieben Zählern sind nur drei hinter dem Trio. Dahinter kommt Fehlheim, die am Wochenende gegen Stadtallendorf spielen, auf dem Relegationsplatz. Einer von beiden wird da wohl den Anschluss an das rettende Ufer finden können.

Für die Zwölfer daher umso wichtiger, vor heimischem Publikum erneut zu punkten. Der Wert der Zuschauer war vergangene Woche spürbar. Milchin hätte – Clickballeuphorie zum Trotz – wohl kaum sein Spiel gewonnen, wenn nicht plötzlich die Trommeln und das Jubeln dagewesen wäre. Samstag verspricht die Halle noch etwas voller zu werden, immerhin hat das Gros der Oberhausener Tischtennisspieler schon Winterpause.

„Gerade die Jugendlichen und Kinder aus den anderen Vereinen sind da wie immer herzlich eingeladen. Es ist eine tolle Gelegenheit, auch Jungnationalspieler wie Tom Myketin in Aktion zu sehen - und zu sehen, wie er sich gegen die Erwachsenen schlägt“, so Lange.

Von einem langen Abend geht er an wie neben der Platte aus. „Vielleicht lässt sich ja sogar noch der Nikolaus blicken.“ Sportlich erwartet er eine heiße Partie: „Das wird ein ganz enges Ding. Aber so ist das eben, wenn der Dritte und der Vierte der Tabelle spielen. Wir sind gut drauf und wollen einen würdigen Abschluss hinlegen.“

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