Jugendfußball

RWO-U19 muss sich mit Nullnummer gegen den WSV begnügen

Der Ball wollte einfach nicht rein. Hier hat Max Fleer (2. v.r.) die Chance, doch es blieb torlos.

Der Ball wollte einfach nicht rein. Hier hat Max Fleer (2. v.r.) die Chance, doch es blieb torlos.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Am 11. Spieltag trennen sich die A-Junioren von RWO und dem Wuppertaler SV 0:0. In Durchgang zwei klares Chancenplus für die Pappas-Elf.

U19-Bundesliga RW Oberhausen – Wuppertaler SV 0:0: Mit einer Nullnummer mussten sich die A-Junioren von RWO beim Heimspiel gegen den Wuppertaler SV begnügen. Aufgrund der Mehrzahl an Chancen im zweiten Durchgang waren es letztlich zwei verlorene Punkte für die Mannschaft von Dimitrios Pappas, was auch den Linienchef etwas enttäuscht zurück ließ. „Es ist schade, wir waren nach dem Seitenwechsel am Drücker und hätten uns gerne mit dem Dreier belohnt. Aber es war einer jener Tage, wo es einfach nicht sein soll.“

Bereits nach sieben Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz der Gäste. Doch beim Freistoß von Leon Bachmann aus dem rechten Halbfeld stand Abwehrmann Joey Gabriel bei seinem Kopfball im Abseits, weshalb der Treffer zu Recht keine Anerkennung fand. Auch die nächste Chance gehörte den Kleeblättern, den Flachschuss von Pablo Overfeld aus der zweiten Reihe entschärfte WSV-Schlussmann Glenn Dohn (8.).

WSV-Angreifer trifft nur den Pfosten

Im Anschluss wurden auch die Wuppertaler mutiger und hatten in der 24. Minute gleich eine Doppelchance zum möglichen 1:0. Erst scheiterte Gianluca Cirillo am aufmerksamen Jona Scholz im RWO-Kasten, während wenige Augenblicke später Mohammad El Bakali per Kopfball nur den Pfosten traf. Zwar blieben die Hausherren danach bemüht, weiter offensiv Akzente zu setzen, doch mangelte es der Pappas-Elf zu oft am finalen Pass oder der letzten Durchschlagskraft.

Mit deutlich mehr Entschlossenheit präsentieren sich die Rot-Weißen dann im zweiten Durchgang. Nach der guten Hereingabe von Ayoub Erraji über die rechte Seite landete der Ball im zweiten Anlauf bei Max Fleer, der jedoch aus kürzester Distanz vorbeischoss (53.). RWO blieb weiter am Drücker und erspielte sich in der 73. Minute die nächsten dicken Möglichkeiten. Doch sowohl Erraji, als auch Musafa Kücük mussten sich erneut dem WSV-Keeper geschlagen geben.

„Für uns zählt neben den reinen Ergebnissen vor allem die Entwicklung der Jungs“

Ein lautstarkes Raunen schalte dann durch Stadion Niederrhein, als nach perfekter Vorlage von Fleer der eingewechselte Enes Bilgin das Kunststück fertig brachte, den Ball am leeren WSV-Gehäuse daneben zu setzen (78.). Zum Glück für RWO spielten die Wuppertaler auf der anderen Seite ihre Konter nicht konsequent zu Ende, weshalb es letztlich beim 0:0-Unentschieden blieb.

Pappas: „Am Ende weiß man nie, wozu der Punkt noch gut ist. Für uns zählt neben den reinen Ergebnissen vor allem die Entwicklung der Jungs, die in den letzten Monaten viele Schritte nach vorne gemacht haben.“

Aufgrund der Länderspielpause findet das nächste Spiel der RWO-U19 beim 1. FC Köln erst am 23. November um 11 Uhr statt.

RWO: Scholz; Overfeld; Vila, Gabriel, Erraji, Markovic, Kücük (84. Geishauser), Bachmann, Fleer (84. Heck), Cakmak (90. Inan), Saglam (68. Bilgin).

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