U19 Bundesliga

RWO-U19: Gut gekämpft, aber nichts geholt

Viel investiert und nichts geholt: Joey Gabriel (vorne) und Erick Surmanski sinken enttäuscht zu Boden. In Düsseldorf war mehr drin.

Viel investiert und nichts geholt: Joey Gabriel (vorne) und Erick Surmanski sinken enttäuscht zu Boden. In Düsseldorf war mehr drin.

Foto: Foto Sebastian Stachowiak

Oberhausen.  Die U19 von RWO kehrte aus Düsseldorf mit leeren Händen heim. Eine Punkteteilung wäre durchaus drin gewesen.

Wie schon am vergangenen Spieltag beim 2:3 gegen Borussia Dortmund agierten die A-Junioren auch gegen den Favoriten aus der Landeshauptstadt auf Augenhöhe. Doch die Belohnung in Form von Punkten blieb erneut aus, was auch Trainer Dimitrios Pappas enttäuscht zurück ließ. „Die Chancen waren da, fußballerisch haben wir uns vor allem nach dem Seitenwechsel gesteigert. Aber die Fortuna hat unsere Fehler eiskalt bestraft, was schon weh tut.“

Im ersten Durchgang hatten die Kleeblätter die Offensive der Düsseldorfer weitgehend im Griff und setzten auf der anderen Seite Nadelstiche. Die beste Gelegenheit hatte dabei Max Fleer, der nach punktgenauer Hereingabe von Pablo Overfeld das Leder perfekt annahm, aber nicht am gegnerischen Torhüter vorbei brachte (15.).

Düsseldorf mit dem ersten Schuss aufs Tor

Mit dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Hausherren in Front, als Daniel Kyerewaa ungestört von seinen Gegenspielern per Schlenzer einnetzen durfte (40.). RWO war zwar direkt nach dem Pausentee um den Ausgleich bemüht, doch zunächst ohne die zündende Idee. Nachdem Overfeld bereits spektakulär auf der Linie geklärt hatte, war es erneut Kyerewaa, der auf 2:0 stellte (65.).

Die Schlussphase bot den rund 200 Zuschauern im Paul-Janes-Stadion reichlich Unterhaltung. Erst sorgte Stürmer Bekem Saglam mit seinem Treffer zum 1:2 für neue Spannung, als kurz darauf sein Trainer mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt wurde (76.). Ihm gleich tat es kurz darauf Fortuna-Schlussmann Dennis Gorka, der zunächst Gelb wegen Zeitspiels und sofort danach wegen höhnischen Applauses vom Schiedsrichter die zweite Karte bekam (78.). Die Rot-Weißen drängten in Überzahl auf den Ausgleich, der um ein Haar gefallen wäre, wäre Erick Surmanskis Knaller aus 20 Metern ins Tor gegangen, statt an die Latte (83.). Pappas: „Die Jungs haben super gekämpft, aber am Ende bezahlst du auf diesem Niveau Lehrgeld, wenn du dich nicht belohnst.“

RWO: Scholz; Overfeld, Vila (73. Inan), Gabriel, Bachmann, Erraji, Markovic (84. Nachit), Kücük (46. Geishauser), Fleer (58. Surmanski), Cakmak, Saglam.

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