Trainings-Wettkampf

Oster-Challenge: 29.904 Kilometer über die Feiertage

Erfahrene Tretroller-Fahrer wie Olaf Ernst etwa kommen auf 80 Kilometer am Tag.

Erfahrene Tretroller-Fahrer wie Olaf Ernst etwa kommen auf 80 Kilometer am Tag.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Oberhausen/Ruhrgebiet.  Über 100 Teilnehmer gab es bei der erstmals ausgetragenen Dekra Oster-Challenge vom RC Olympia Buer. Fast 30.000 Gesamtkilometer standen am Ende.

Er kennt sich im Radsport aus wie kaum ein anderer und hat schon sehr viel erlebt. Dennoch musste Michael Zurhausen wegen der Leistungen der Fahrerinnen und Fahrer bereits bei der Ruhrpott-Challenge im Dezember staunen. Und jetzt? Der Cheforganisator des RC Olympia Buer staunt nach der Erstausgabe jetzt über Ostern erneut. „Das war ein sensationeller Auftakt“, sagte der Organisator des Oberhausener Rück-Rennens am Pfingstsonntag nach den ersten drei Tagen der Dekra-Oster-Challenge.

Alle Teilnehmer zusammen haben von Karfreitag bis Dienstag 29.904 Kilometer gefahren. Dies mit dem Rennrad, Mountain Bike oder E-Bike.

Sensationelle 7000 Kilometer wurden von den Tretrollerfahrern bewältigt. Den Vergleichskampf Münsterland gegen Ruhrpott gewannen die Teilnehmer aus dem Ruhrpott mit 1564 Kilometer. Die Münsterländer erreichten 967 Kilometer. Zu den Siegern gehört auch Fred Krieter aus Oberhausen, der mit dem Team Ruhrpott siegreich war. Alle Sportler zusammen haben 699.753 Kilokalorien verbraucht und dabei 4156 Kilogramm CO2 eingespart.

„Ich habe gedacht, das gibt es nicht, und habe das erst einmal kontrolliert“, erzählt Zurhausen. „Die fahren mit ihren Tretrollern tatsächlich 50 bis 70 Kilometer am Tag.“ Und so standen nach Karfreitag, Samstag und Ostersonntag bereits 5368 Kilometer im Protokoll der 25 österreichischen und deutschen Tretroller-Fahrerinnen und -Fahrer. „Eine tolle Leistung“, sagt der Cheforganisator.

493 Kilometer am Stück

Noch höher bewertet Zurhausen das, was Udo Huiskes absolviert hat, und zwar am Karfreitag. Zurhausen spricht von einer Sensation. Der Duisburger, der auch schon den Marathon Paris-Brest-Paris gefahren ist, machte sich mal eben auf nach Bremerhaven. 493 Kilometer. „Und zurück ist er durchs Sauerland 358 Kilometer gefahren“, staunt Zurhausen.

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