U19 Bundesliga

Ohne Druck gegen den Spitzenreiter 1. FC Köln

Voller Einsatz: RWO-Kapitän Aleksa Markovic klärt im Spiel gegen Wuppertal.

Voller Einsatz: RWO-Kapitän Aleksa Markovic klärt im Spiel gegen Wuppertal.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die U19 von RWO tritt bei Tabellenführer 1. FC Köln an. Ohne Druck, denn die Pappas-Elf hat gezeigt, dass sie Große ärgern kann.

U19 Bundesliga
1. FC Köln –
RW Oberhausen Sa 11

Nicht nur die Terranova-Elf ist in der Domstadt gefordert. Auch die A-Junioren von RWO treten bei den Geißböcken an und wollen sich beim Spitzenreiter so teuer wie möglich verkaufen.

„Nach der Länderspielpause freuen sich die Jungs, wieder in den Wettkampfmodus zurück zu kehren. Wir sind bereit“, blickt Trainer Dimitrios Pappas zuversichtlich auf das Duell.

Dass die Kölner eine echte Hausnummer darstellen, zeigt der Blick auf die nackten Zahlen: Acht Siege in elf Saisonspielen, nur sechs Gegentore geschluckt, dafür 29 erzielt. Allein zehn davon kassierte zu Monatsbeginn im Stadtduell die Viktoria. Mit Trainer Stefan Ruthenbeck steht ein Trainer an der Seitenlinie, der bereits in der 1. und 2. Bundesliga gearbeitet hat. Dementsprechend groß fällt der Respekt von Pappas aus. „Wir treffen auf ein Team, das robust ist, eine gesunde Härte zeigt und richtig gut zocken kann. Außerdem sind sie eingespielt, weil viele Altjahrgänge aus der letzten Saison dabei sind.“

Letztes Treffen in guter Erinnerung

Doch auch Ruthenbeck wird die Kleeblätter nicht unterschätzen, haben diese doch gegen Schalke und Dortmund gezeigt, dass sie die Großen ärgern können. Zuletzt trafen beide Teams Anfang Februar aufeinander. Damals trotzte RWO dem Favoriten im Stadion Niederrhein trotz fast 30-minütiger Unterzahl einen Punkt ab. Den Treffer zum 2:2-Endstand erzielte dabei Kerem Sengün, der mittlerweile für Westfalia Herne in der Oberliga Westfalen aufläuft.

Pappas: „Zählbares mit nach Hause zu nehmen, wäre natürlich schön. Aber wir gehen ohne Druck an die Sache ran.“ Dabei muss der Linienchef auf Innenverteidiger Enis Vila verzichten, der wegen Adduktorenproblemen ausfällt. Inwieweit dies taktische Veränderungen zur Folge hat, sprich ob von Dreier- auf Viererkette umgestellt wird, haben Trainer und Co Benjamin Weigelt noch nicht entschieden.

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