Fußball-Landesliga

Nord hat Respekt, aber keine Angst

Dennis Charlier (rechts) war gegen Lackhausen schon öfters im Rückwärtsgang unterwegs. Jetzt steht er als Co-Trainer an der Seite von Julian Berg an der Linie.

Dennis Charlier (rechts) war gegen Lackhausen schon öfters im Rückwärtsgang unterwegs. Jetzt steht er als Co-Trainer an der Seite von Julian Berg an der Linie.

Foto: Gerd Hermann / FFS FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Wesel-Lackhausen war für die Nordler immer ein schwieriges Pflaster. Auch wegen des Naturrasens, auf dem sie nicht so gut zurecht kommen.

PSV Wesel-Lackhausen –
Spvgg. Sterkrade-Nord So 15

Für die Nordler geht es Sonntag gegen ihren Angstgegner. „Gegen Wesel haben wir in den vergangenen Jahren stets schlecht ausgesehen“, kann sich Julian Berg, Trainer der Sportvereinigung, an seine Zeit als Spieler im Nord-Trikot erinnern. „Besonders auswärts bei denen. Das lag zum einen daran, dass sie ohnehin sehr heimstark waren und zum anderen, dass uns der Naturrasen überhaupt nicht lag.“

Zur Erinnerung: Der PSV stellte in der abgelaufenen Saison nach Meister Kray die zweitstärkste Heimmannschaft der Liga. Mit Danielé Kowalski und Viktor Klejonkin spielen übrigens zwei bekannte Gesichter in Lackhausen, an die man sich in Schmachtendorf noch gut erinnern kann.

Alte Bekannte sehen

Während „Kuba“ im Moment verletzungsbedingt pausieren und zuschauen muss, kam Klejonkin in den ersten beiden Saisonbegegnungen jeweils von Beginn an zum Einsatz. Der erzielte übrigens auch den entscheidenden 1:0-Siegtreffer beim letzten Duell in Wesel gegen seinen Ex-Klub.

Auch wenn die Vergangenheit nicht unbedingt für die Sterkrader spricht, so ist Berg guter Dinge, dass es Sonntag besser läuft als bei den letzten Aufeinandertreffen. „Die Mannschaft hat sich in den ersten beiden Ligaspielen sehr gut präsentiert. Wir haben gegen einen Top-Favoriten der Liga mitgehalten und unglücklich 2:3 verloren. Auch gegen Krefeld-Fischeln haben wir sehr viel gearbeitet und sind viel gelaufen“, attestiert „Jule“ seinen Schützlingen unermüdlichen Einsatz. Der wird auch in Wesel von Nöten sein, um zu bestehen.

Training im Volkspark

Der Coach überlässt nichts dem Zufall und so fand die letzte Trainingseinheit auf dem Naturrasen im Volksparkstadion des FC Sterkrade 72 statt.

Mit einem Erfolgserlebnis könnten die Schmachtendorfer nicht nur ihren Angstgegner besiegen, sondern zugleich auch ihre schlechte Bilanz auf dem ungeliebten Untergrund verbessern. Fehlen werden Tom Mattern (Sprunggelenk) und Stefan Tempes, der allerdings wieder ins Training eingestiegen ist. Ein Einsatz käme für den 29-Jährigen aber zu früh. Moritz Anderheide wird Spielpraxis in der „Zweiten“ sammeln.

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