Tischtennis

Mit voller Kapelle ins Mittelfeld vorstoßen

Tom Mykietyn steht wieder im Kader. Sein Einsatz, beziehungsweise der Umfang seines Einsatzes, entscheidet sich spontan.

Tom Mykietyn steht wieder im Kader. Sein Einsatz, beziehungsweise der Umfang seines Einsatzes, entscheidet sich spontan.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Gegen den SV Siek geht es für die Buschhausener auch darum sich unten zu befreien und die Probleme der Gäste noch ein bisschen größer zu machen.

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Mit einem Sieg über Lampertheim wären die Zwölfer bereits in der Mittelfeldverlosung, zu den besten Teams des Restes der dritten Bundesliga zu gehören. Vor dem Heimspiel gegen den SV Siek, Samstag 18 Uhr in der Sporthalle an der Lindnerstraße, gehören die Buschhausener allerdings noch in die Zwischenzone. Drei Punkte nach oben zum Zweiten (Fulda) und nach unten zum Vorletzten (Siek) sprechen da auch mit einem Blick auf die Tabelle eine deutliche Sprache.

Nach einem eher stotternden Start pendeln sich die Buschhausener zuletzt ein. Die Akklimatisierung und Integration der Neuzugänge Michael Servaty, Tom Mykietyn und Manuel Kupfer klappt. Insbesondere Kupfer drängt sich von hinten immer weiter in den Fokus und springt wann immer er gebraucht wird erfolgreich in die Bresche.

Aufstellung noch offen

Am Wochenende könnte das wieder der Fall sein, denn Mykietyn hat zuletzt nur dosiert trainiert. „Da sind wir völlig Ergebnisoffen. Das wird Samstag 17 Uhr entschieden.“ Genia Milchin hat seine Rückenprobleme überwunden und konnte die gesamte Woche trainieren. Auf ihn und Christian Strack wird es im Doppel dann auch direkt ankommen. „Wir dürfen nicht wieder mit 0:2 starten“, fordert Michael Lange.

Die Gäste aus Schleswig Holstein warten noch auf ihren ersten Sieg, zwei 5:5 gegen Hannover und Velbert stehen bereits auf der Habenseite und sind für die Buschhausener Warnung genug, die Partie nicht bereits als gewonnen in den Büchern zu vermerken. Mit Valentin Nad Nemedi und Adrian Wiecek haben sie ein starkes Doppel. Rimas Lesiv an Vier weist mit 5:5 eine ganz ordentliche Einzelbilanz auf, zieht man die Teamergebnisse insgesamt zum Vergleich hinzu.

Gutes Doppel bei den Gästen

„Der sagt mir gar nichts, das polnisch-serbische rechts-links Duo oben ist schon wirklich gut“, weiß Lange. Daniel Cords komplettiert die Norddeutschen bei Bestbesetzung.

„Wir müssen das Spiel gewinnen um uns ins Mittelfeld abzusetzen und Siek in den Abstiegskampf mit Herne und Schwarzenbek zu stoßen.“ Dafür bedarf es einer guten Leistung und eine volle Kulisse schadet den Zwölfern auch nicht. „Es liegt sportlich erst einmal an uns. Und ich habe auch schon wieder gehört wer Samstag alles bei uns aufschlagen wird“, freut er sich.

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