Schwimmen

Mit jeder Menge Edelmetall wieder nach Hause zurückgekehrt

Alle Schwimmer erlebten nicht nur wegen der sportlichen Erfolge eine tolle Zeit in Meschede.

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Alle Schwimmer erlebten nicht nur wegen der sportlichen Erfolge eine tolle Zeit in Meschede. Foto: privat

Oberhausen.   Bei den Hochsauerlandschwimmfest in Meschede gingen insgesamt 46 PSV-Sportler an den Start. Gewonnen wurde u.a. erstmals der Wanderpokal.

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Wie in jedem Jahr vor den Sommerferien flog der PSV aus dem heimischen Oberhausen aus und machte sich auf den Weg ins sauerländische Meschede. Dort wurde das 43. Hochsauerlandschwimmfest im Freibad auf einer 50-m-Bahn ausgetragen und die Parklandschaft des Mescheder Freibades wieder in eine große Zeltstadt verwandelt.

Für 21 Vereine aus dem Sauerland, Ruhrgebiet und Rheinland war dieser attraktive Austragungsort der Saisonabschluss vor den Ferien. Über 350 Sportler waren gemeldet, davon 46 PSV-Aktive mit 278 Einzelstarts.

Auch das Zwischenmenschliche stand im Fokus

Der sportliche Aspekt kam nicht zu kurz, dennoch ging es lockerer zu als sonst. Die Aktiven dankten mit einer unerwartet großen Menge an Edelmetall (70 Gold-, 47 Silber-, 30 Bronzemedaillen). Hinzu kam eine erfreuliche Vielzahl an Bestzeiten und über 70 Urkunden für die Plätze vier bis zehn.

Neben dem Wettkampf stand das Zwischenmenschliche ganz oben. Die Nachwuchsschwimmer hatten dort mehr Möglichkeiten, ihre Schwimmkameraden kennenzulernen als beim normalen Training. Während die Kinder tagsüber viel Spaß hatten, tauschten sich die Eltern abends aus. Der PSV war der Verein mit der größten Anzahl an Aktiven und Meldungen. Um das leibliche Wohl kümmerte sich wieder PSV-Präsident Hubert Stüber mit seiner Gattin Karin, die im Vorfeld Essen und Getränke einkauften, um gefühlt eine Kompanie zu verpflegen.

Eine Art von Familienausflug

Bis auf die Nachtruhe gab es die Möglichkeit, am vereinseigenen Verpflegungszelt Getränke für Groß und Klein sowie Obst, Gemüse, Kuchen zu sich zu nehmen. PSV-Urgestein Kirsten Pufal und Ehemann Bernd übernahmen die Zubereitung der Speisen in der vereinseigenen Küche oder grillten mit Jörg Hemsing. Die beiden PSV-Familien-Clans, Bäse und Müller, organisierten im Vorfeld alles, was das Schwimmerherz am Abend in gemütlicher Runde begehrt. Sie reisten bereits am frühen Freitag mit zwei Großtransportern an und bauten die Versorgungszelte auf.

E-Jugendtrainer Thomas Spliethoff probte mit seinen Schützlingen Vereinsschlachtruf mit D-Jugend und erster Mannschaft. Ralf Traub (Jg. 1957), war ältester Aktiver der gesamten Veranstaltung.

Maurice Turnbach mit Sieg über 50 m B

Daniel Köppen (Jg. 1984) wurde im Finale über 50 m Schmetterling Dritter. Bjarne Faber (Jg. 2001) qualifizierte sich über 50 m Freistil für den Finallauf, während dem zweiten Oldie des Vereins, Thomas Rosenberger (Jg.1974), der Einzug in die Finalläufe über die 50 B und R gelang.

Letizia Macaluso (Jg. 2003) trat über 50 m B im Damenfinale an, während sich Francesca Santoro (Jg. 2002) über 50 m R für den Endlauf qualifizierte. Maurice Turnbach (Jg. 2002) siegte über 50 m B. Hinzu kamen die vier Finalteilnahmen der 50 m-Meter-Strecken der Damen von Clara Engelmann Núñez. Zu ihren neun gemeldeten Strecken gesellten sich die vier Finals hinzu. Sie war in jedem Finale mit Abstand die jüngste und außerdem die einzige, die sich für alle Finals qualifizierte hatte.

Die Krönung war der Gewinn des Wanderpokals

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit dem erstmaligen Gewinn des Wanderpokals. Der PSV lag in der Gesamtwertung weit vor der SG Niederrhein und SV Neptun Neheim-Hüsten.

Drei Geburtstage wurden gefeiert: Maxim Kroschka (D-Jugend) sowie Anja Kempkens und Bernd Pufal. Die Kampfrichter Sven Kaiser und Robert Lindner schlugen sich wie alte Hasen.

Justin Laurien war vielseitig als Schwimmrichter und Starter unterwegs und siegte über 100 m B.

Alle Pokalsieger der Jahrgänge 2005 bis 2009

1. Finja Neumann (2009), 50 R, 132 Punkte; 1. Lena Mackowski (2008), 50 F, 231; 1. Lea Kaiser (2007), 50 B, 310; 2. Jamelia Drumm (2007), 50 B, 276; Clara Engelmann Núñez (2005), 50 F, 446; 3. Ben Jarod Lindner (2009) 50 F, 90; 1. Moritz Birk (2008), 50 S, 150; 1. Hendrik Bielitzki (2007), 50 F, 188; 2. Nils Engelmann Núñez (2007), 50 R, 187; 3. Maxim Kroschka (2007), 50 F, 153; 2. Timo Koller (2005) 50 F, 226;.

Mehr Statistiken unter www.psv-oberhausen-schwimmen.de.

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