Kanu-Europameisterschaft

Lukas Reuschenbach überaus zufrieden in Plovdiv

Kai Spenner fährt mit Lukas Reuschenbach im Zweier und auch im Vierer.

Kai Spenner fährt mit Lukas Reuschenbach im Zweier und auch im Vierer.

Foto: Ute Freise

Oberhausen.   Für den DKV-Vierer reichte es zwar nicht zu einer Medaille. Aber die Leistung stimmt Reuschenbach für die ganz großen Regatten optimistisch.

Zwar ohne Medaille, aber dennoch zufrieden kehrte Lukas Reuschenbach von der Kanu-Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv zurück. Im deutschen K 4 über 1000 m belegte der Kanute des TC Sterkrade 69 gemeinsam mit Tamas Gecsö, Kostja Stroinski und Kai Spenner den fünften Platz im A-Finale.

Nicht unbedingt mit der Platzierung, dafür aber mit der Leistung war der Oberhausener durchaus zufrieden. „Unser Anspruch ist natürlich immer eine Medaille, aber in Anbetracht der starken Konkurrenz kann man damit sehr zufrieden sein. Gleichzeitig motiviert so ein Ergebnis natürlich auch und zeigt, dass wir in der Weltspitze dabei und ein ernst zu nehmender Gegner sind“, findet Reuschenbach, der wie das gesamte deutsche Team die Europameisterschaft als eine Art Durchgangsstation zur Ende August stattfindenden Weltmeisterschaft in Tschechien betrachtet.

Nicht so hoch hängen

Die deutsche Mannschaft kam direkt aus dem Trainingslager nach Plovdiv, wo die Form überprüft werden sollte. Daher waren auch die Bundestrainer mit der Vorstellung des Vierers zufrieden. Das deutsche Boot musste auf der ungeliebten Bahn eins starten. „Das ist auf jeden Fall kein Vorteil, aber wir haben es gut geschafft, uns auf unser Rennen zu konzentrieren und dafür war die Bahn vielleicht sogar genau die richtige“, wollte Reuschenbach die Bedeutung nicht so hoch hängen.

Geschlagen geben mussten sich die Deutschen den favorisierten Spaniern, die mit Olympiasieger Marcus Walz im Boot antraten. Diese setzten sich in einem spannenden Finale gegen Polen und Weltmeister Slowakei durch. Mit zwei Sekunden Rückstand kamen dann die Tschechen hauchdünn vor den Deutschen ins Ziel.

Nur eine kurze Pause, dann geht es weiter

Nach einer kurzen Erholungspause in der Oberhausener Heimat geht es dann schon mit der weiteren Vorbereitung auf die WM weiter. „Ich freue mich sehr auf die Pause und auf mein Zuhause. Aber gleichzeitig steigt die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft, erst recht nach dem guten Rennen“, blickt der ehemalige Oberhausener Sportler des Jahres voller Erwartung nach vorne. bö

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