Kunstturnen

KTTO startet in die zweite Saisonhälfte

Trotz Kapselverletzung am Finger will sich Michael Donsbach in den Wettkampf wagen.

Trotz Kapselverletzung am Finger will sich Michael Donsbach in den Wettkampf wagen.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das Kunstturnteam Oberhausen ist Tabellenführer und geht in die zweite Saisonhälfte. Die soll schwerer sein, startet aber mit einem Heimkampf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Eine begeisternde Turn-WM in Stuttgart ging vergangenes Wochenende zu Ende. Hervorragende sportliche Leistungen und eine erfolgreiche Olympiaqualifikation für Tokio 2020 prägten diese Titelkämpfe. Wegen dieser Wettbewerbe legte die Deutsche Turnliga eine dreiwöchige Pause ein. Das bis dato in der 3. Bundesliga unbesiegte Kunstturnteam Oberhausen ging in eine weitere kurze Vorbereitungsphase, um sich auf die vier verbleibenden Saisonwettkämpfe vorzubereiten.

Nachdem die Oberhausener Turner souverän gegen Isselhorst, Sulzbach und Bochum gewannen, werden die übrigen Kontrahenten stärker eingeschätzt. Jetzt geht es in einem Heimwettkampf gegen den TSV Grötzingen/Karlsruhe. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg steht mit zwei Siegen und einer Niederlage verdient auf dem dritten Tabellenplatz. Das Team zeichnet sich speziell durch zwei sehr erfahrene Turner, einem starken ausländischen Gastturner und Eigengewächsen aus. Also ähnlich wie es auch beim KTT Oberhausen der Fall ist.

Starke Routiniers bei den Gästen

Wobei Trainer Sydnee Ingendorn einordnet: „Die beiden Routiniers auf Seiten der Gäste sind gemeinsam so alt wie ein Drittel unsere Mannschaft in Summe. Aber Sie sind mit allen Wassern gewaschen und speziell Lazar Bratan besticht durch äußerst saubere Vorträge.“ Jens Rudat, der zweite Routinier im Bunde, ist ein Kind aus dem Rheinland und kann noch auf Duelle gegen den heutigen Mannschaftsarzt Dr. Roland Weidenbach zurückblicken. „Die beiden sind mit Herz und Seele Turner. Sie wissen, was sie können. Diese soliden Vorträge können einem das Leben schwer machen, wenn die Leistung nicht stimmt“, fordert Ingendorn Wachsamkeit.

Seine Turner können noch so sehr der Favorit sein, am Ende bringt es wenig, den Gegner durch unsinnige Fehler zu Scorepunkten einzuladen. Dies war bis dato ein Garant für die Siege in der ersten Saisonhälfte, das muss auch das Hauptziel in der zweiten Hälfte sein. Doch die drei Wochen Pause führten nicht nur zu Leistungssteigerungen. „Leider kam in den drei Wochen vieles zusammen. So standen Klassen- und Studienfahrten an, Semester- und Ausbildungsbeginn oder schlichtweg Erkältungen“, hadert Ingendorn.

Michael Donsbach geht verletzt an den Start

Hinzu kommt noch, dass Michael Donsbach beim Training eines Flugteils am Reck sich eine Kapselverletzung am Mittelfinger zugezogen hat, was ihn auch bei manchen Übungsteilen im Training behinderte. Trotzdem haben die Turner punktuell ihre Übungen stabilisiert und wollen ihre Leistung im mit noch besserer Konstanz präsentieren. „Wir sind top motiviert und wollen auch nach dem vierten Wettkampf oben stehen. Machen wir keine Fehler, bleiben wir oben“, gibt sich der Trainer selbstsicher. Beginn Samstag in der HBG-Sporthalle wie gewohnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben