Kanumarathon

Kanute Tobias Heuser „Das war eine ganz schöne Quälerei“

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Keine Zeit zum Verschnaufen: Tobias Heuser bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon.

Keine Zeit zum Verschnaufen: Tobias Heuser bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon.

Foto: Verein

Oberhausen.  Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon auf der Fulda in Kassel landete Tobias Heuser vom Alstadener Kanu Club auf dem fünften Platz.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon landete Tobias Heuser vom Alstadener Kanu Club auf dem fünften Platz. Gut sechs Wochen nach den NRW-Landesmeisterschaften in Rheine Anfang April, die noch bei Schneeregen, Sturm und Temperaturen um den Gefrierpunkt stattfanden, präsentierte sich die Wettkampfstrecke auf der Fulda in Kassel bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp unter dreißig Grad.

Bedingt durch die Wendemöglichkeiten auf der Fulda gestaltete sich die Wettkampfstrecke mit knapp über 30 Kilometern auch noch einmal sechs Kilometer länger als zuletzt in Rheine. Für Tobias Heuser bedeutete das von vorneherein direkt entsprechend Getränke und damit zusätzliches Gewicht im Boot mitzuführen und einen Verpflegungsservice in den Portagen einzuplanen.

Trainingsrückstand macht sich langsam aber sicher bemerkbar

Im Rennen selbst konnte der 22-jährige Alstadener dann seine Routine aus sechs Jahren internationaler Marathonrennen ausspielen. Vom Start in einem Seitenarm der Fulda weg gut in der Führungsgruppe integriert mitfahrend musste Heuser im Anschluss an die erste schnell gelaufene Portage nach rund zehn Kilometern die ersten beiden Boote ziehen lassen. Versuche, den Anschluss an diese Gruppe wieder herzustellen scheiterten an cleveren und schnellen Tempo- und Wellewechselfahrten der beiden führenden Boote.

Dazu machte sich nach gut 15 Kilometern der in diesem Jahr durch Ausbildung und Studium entstandene Trainingsrückstand langsam aber sicher bemerkbar. Die beiden letzten von insgesamt sechs Runden (gute zehn Kilometer) auf der Fulda kämpfte Heuser sich alleine über Strecke und beendete das Rennen mit einem fünften Platz.

Die Ausbildung geht vor

„In diesem Jahr hatten mein anstehender Ausbildungsabschluss sowie mein parallel dazu erfolgendes Studium Vorrang vor dem Sport. Entsprechende Trainingsrückstände haben sich- zumal die Strecke auch noch länger als in den vergangenen Jahren war- deutlich bemerkbar gemacht. Das war bei dem Wetter eine ganz schöne Quälerei“, bilanzierte Heuser.

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