Leichtathletik

Joshua Abuaku startet so gut wie noch nie

Joshua Abuaku bei seinem ersten Freiluft-Wettkampf der Saison 2019.

Joshua Abuaku bei seinem ersten Freiluft-Wettkampf der Saison 2019.

Foto: Foto: Reinhard Endlein

Oberhausen.  Joshua Abuaku ist jetzt so gut wie noch nie in die Saison gestartet. Mit Bestzeit und DM-Quali. Das lässt einiges für das Jahr erhoffen.

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Der erste Wettkampf der Freiluft-Saison der Leichtathleten waren die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln. Hier trat der Oberhausener Joshua Abuaku nicht über seine Spezialstrecke 400 m Hürden an, sondern lief die 200 m. Das passte besser in die weitere Wettkampfplanung und wird traditionell so gehalten. Anders als im Vorjahr gelang Abuaku ein rundum gelungener Wettkampf.

Es wurden vier Zeitendläufe ausgetragen. Abuaku, der seit zwei Jahren für die Eintracht Frankfurt startet, gewann den dritten Lauf mit ordentlichen 21,96 sek. Das bedeutete in der Gesamtwertung den vierten Platz und bestätigte die Form. Deutscher Hochschulmeister über 400 m Hürden wurde sein Disziplinkollege Michael Adolf mit 52,51 sek.

Neue Bestleistung in Jena

Schon zwei Tage später stand dann der erste 400 m-Hürdenlauf an. In Jena fand das 23. Nationale Sparkassenmeeting statt. Das Stadion in Jena ist für seine schnelle Bahn bekannt und besitzt acht Rundbahnen. Das bedeutete: Bei acht Teilnehmern gab es nur einen Zeitendlauf. Bei guten Wetterbedingungen, aber wechselnden Winden zwischen +0,5m/s bis -2,2m/s, lief Abuaku ein gut eingeteiltes Rennen.

Sein Vereinskollege und Altmeister Georg Fleischhauer lieferte sich bis zur siebten Hürde fast 300 m lang ein Kopf-an-Kopfrennen, wobei Abuaku immer eine Fußspitze vorne lag. Zu diesem Zeitpunkt des Laufes war Stehvermögen gefragt. Abuaku profitierte nun von seinem guten Wintertraining mit drei Trainingslagern und der Umstellung der Schrittfolgen zwischen den Hürden. Mit dem Willen, dieses Rennen mit einer guten Zeit zu gewinnen, lief er die letzten 100 m souverän führend mit einer neuen Bestleistung von 50,42 sek. ins Ziel. Georg Fleischhauer belegte mit 51,86 sek den zweiten Platz.

Erstes Ziel schon erreicht

Das Saisonziel für 2019 ist die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Diese Qualifikation schaffte er schon im ersten Rennen. Noch nie ist Joshua Abuaku so gut in die Saison gestartet. Bundestrainer Volker Beck, der auch sein Heimtrainer in Frankfurt ist, war sichtlich zufrieden. Die weitere Analyse zeigte noch Verbesserungspotential, so dass man gespannt auf die nächsten Rennen sein darf.

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