Leichtathletik

Joshua Abuaku geht jetzt die großen Ziele für die Saison an

Joshua Abuaku hat die Qualifikation für große Wettbewerbe im Blick.

Foto: imago

Joshua Abuaku hat die Qualifikation für große Wettbewerbe im Blick. Foto: imago

Oberhausen.   Die Hallensaison war mittelprächtig, doch der erste Test in Pliezhausen vielversprechend. Jetzt wird es langsam ernst für Joshua Abuaku.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

OTV-Leichtathlet Joshua Abuaku startete in Pliezhausen in die Freiluft-Saison. Nach durchwachsener Hallensaison liegt das Augenmerk nun wieder auf den Sommer-Wettkämpfen. Mit neuer Motivation beim vierwöchigen Trainingslager in Südafrika in der Höhe hat Abuaku neue Kraft gesammelt und greift nun wieder ins Geschehen ein.

Denn die Hallensaison war allenfalls mittelprächtig, da er das angepeilte DM-Finale über die 400 m in der Halle, also flach, verpasste. Zuvor hatte er sich eine Zerrung am Beuger zugezogen. „Die war zwar überwunden“, so Trainer Heinz-Werner Belke, „aber offenkundig im Kopf noch nicht verarbeitet.“

Gutes Trainingslager in Südafrika

Da kam das lange Trainingslager mit der deutschen Nationalmannschaft gerade recht. Hürdenläufer und Hochspringer bereiten sich in Südafrika traditionell auf die Freiluftsaison vor. Abuaku kam bestens gelaunt zurück: „Die verkorkste Halle ist abgehakt, jetzt konzentriere ich mich auf draußen.“

Bevor es in die Qualifikations-Läufe für nationale oder internationale Veranstaltungen geht, testen sich die Hürdenspezialisten gern in Pliezhausen. Denn dort startet die Saison traditionell mit den „krummen“ Strecken: 300 m Hürden sowie 300 m Hürden mit anschließender Tempolaufstrecke für die restlichen 100 m ohne Hürden.

Immer nur Abschnitte trainieren

Dieser seltsam anmutende Einstieg ist dem Trainingsrhythmus der Hürdenläufer geschuldet. Belke: „Wir gehen im Training nie über die ganze Strecke, sondern trainieren immer nur Abschnitte. Mit und ohne Hürden, Anfang und Ende.“ So gibt dieser Wettkampf über die 300 m + 100 m erste Aufschlüsse über einstudierte Änderungen in Technik und Kraft.

Mit der neu erarbeiteten Schrittgestaltung vom Start weg hoffen Abuaku und sein Trainer auf verbesserte Zeiten mit Hinblick auf die Qualifikation zu den U-23-Europameisterschaften. Mit 36,6 sek. lief Abuaku in Pliezhausen auf Anhieb eine neue Bestzeit über 300 m Hürden.

Bestzeit über 300 m Hürden

Die 300 m Hürden zuzüglich 100 m flach, die eine erste Einschätzung der neuen 400er-Zeiten geben soll, lag dann bei 50,66 sek. Dies bedeutet auf jeden Fall eine mögliche Verbesserung seiner alten Bestzeit von 51,17 sek. aus dem Vorjahr.

Der nächste Wettkampf, dann über die volle Strecke, wird am 25. Mai bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel sein. Hier will Abuaku ebenfalls schon eine Quali laufen und zwar für die Universiade in Taipeh. Hier ist die zu erreichende Zeit mit 50,50 sek. benannt.

Dann folgen die deutsche Meisterschaft der U 23 am 17./18. Juni in Leverkusen, die deutsche Meisterschaft am 8./9. Juli in Erfurt sowie als Saisonhöhepunkte die Europameisterschaft der U 23 im polnischen Bydgoszcz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik