400 Meter Hürden

Joshua Abuaku für Universiade nominiert

Joshua Abuaku lag diesmal in Genf vor seinem Vereinskollegen Luke Campbell

Joshua Abuaku lag diesmal in Genf vor seinem Vereinskollegen Luke Campbell

Foto: Reinhard Endlein

Oberhausen.  Der Oberhausener Joshua Abuaku ist nach drei Läufen nicht völlig zufrieden, stabilisiert aber seine guten Zeiten.

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Jetzt startete der 400 m-Hürdenspezialist Joshua Abuaku (LG Eintracht Frankfurt, OTV 73) in Genf bei der Athletica Geneve. In einem starken Feld mit 24 Teilnehmern aus sieben verschiedenen Ländern erreichte er in seinem Lauf den dritten Platz. Abuaku wurde nach dem Rennen in Genf für die Universiade (Weltsportspiele der Studenten) in Neapel nominiert. Hier erfüllt er zwar nicht die A Norm von 49,8 sek., aber Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

Abuaku startete im ersten Lauf in Genf auf der Bahn sieben und kam bei sonnigem Wetter gut aus dem Startblock. Die ersten 200 m lief er beherzt an und konnte dem Druck der internationalen Konkurrenz gut standhalten. In der Analyse war Bundestrainer Volker Beck mit diesem Abschnitt zufrieden. Danach fiel er in der zweiten Kurve im Tempo zurück und die Hürdenüberquerungen liefen auch nicht optimal.

Gute letzte 100 Meter gelaufen

Auf den letzten 100 Metern konnte er seine Leistung stabilisieren und das Tempo wieder anziehen und erreichte in seinem Lauf den dritten Platz mit 50,41. In der Gesamtwertung bedeutete das den sechsten Platz. Sieger wurde der Brite Sebastian Rodger mit 49,58.

Nicht ganz zufrieden, aber trotzdem in drei Rennen im neuen Niveau von 50,4 stabilisiert, hofft Abuaku auf das nächste Rennen. Wenn es ein perfekter Lauf wird, ist eine bessere Zeit im Bereich des Möglichen. Das wird so auch im Deutschen Leichtathletikverband gesehen.

Starkregen am Nachmittag

Am Nachmittag musste der Veranstalter in Genf den Wettkampf abbrechen. Sturmböen rissen die Verankerungen der Pavillons heraus und Starkregen überflutete in kurzer Zeit den Platz und die Tartanbahn. Zum Schluss folgte noch ein kräftiger Hagelschauer, bevor das Wetter zum Abend wieder besser wurde. Da war das Stadion nicht mehr für einen Wettkampf geeignet.

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