Kunstturnen

Jetzt geht es um die Meisterschaft

Kai Berners Einsatz steht noch auf der Kippe.

Kai Berners Einsatz steht noch auf der Kippe.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  KTTO turnt zu Hause gegen den Tabellenzweiten aus Hohenlohe und hat damit ein vorgezogenes Finale in der heimischen Halle vor der Brust.

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Bisher läuft die Saison der Turner des KTTO/TC Sterkrade 69 mehr als beachtlich. Fünf Siege in fünf Wettkämpfen, die immer überlegen und souverän. „Das ist bis jetzt eine fantastische Saison für uns. Wir brauchten beim ersten Wettkampf gegen Isselhorst zwar die erste Hälfte, um in die Saison zu kommen, aber seitdem läuft es wie am Schnürchen“, bilanziert Teamchef Sydnee Ingendorn.

Natürlich steht man nach diesen deutlichen Siegen oben in der Tabelle, zumal die KTTO-Turner gerade einmal ein Gerät verloren haben und ein Unentschieden hinnehmen mussten. Doch mit der KTV Hohenlohe ist den Oberhausener ein starker Gegner auf den Fersen, der Samstag, 15 Uhr, in der Heinrich- Böll-Gesamtschule zu Gast sein wird. Die Mannschaft aus der Nähe von Heilbronn ist ebenfalls ungeschlagen und hat einen Nachholwettkampf gegen das TZ Bochum ausstehend.

Oben stark besetzt

Mit Mike Hindermann hat die Mannschaft neben dem obligatorischen Gastturner einen sehr guten nationalen Turner, der Erfahrung aus der Juniorennationalmannschaft mitbringt. „Ein gefährlicher Typ. Er steht nicht umsonst auf Platz zwei der Scorerliste. Der Trainer setzt Hindermann und den Gastturner taktisch auf ausgewählte Gegner, wo sie punkten können und müssen. Denn neben den zwei Top-Turnern, fehlt es ihnen hinten raus auf Position drei und vier zuweilen“, sagt Ingendorn nach der Analyse des Gegners.

Bei den Turnern auf Position drei und vier wird es am Ende wohl hinauslaufen, wer das Rennen um Platz eins für sich entscheiden wird. Ingendorn selbstsicher: „Schaut man sich das Restprogramm an, wäre es eine riesige Überraschung, wenn wir oder Hohenlohe noch einen der verbleibenden Wettkämpfe verlieren würden. Samstag geht es um die Meisterschaft, das ist für mich klar.“ Der Plan muss also sein, Hindermann und den Gastturner zu egalisieren oder im besten Fall knapp zu schlagen, wenn diese Schwächen zeigen. Gegen die Turner auf Position drei und vier muss gepunktet werden.

Heimstark und ausgeglichen

Der Heimvorteil kommt den Oberhausenern zugute, denn an heimischen Geräten präsentiert man sich in der Regel stark. Zur Zeit kann Ingendorn auf alle Turner zurückgreifen, auch wenn Kai Berner mit einer Erkältung und Rückenproblemen zu kämpfen hat. Ein Einsatz ist noch nicht sicher. Michael Donsbach wird nach seinem guten Wettkampf beim Deutschland Pokal mit hoher Motivation in den Wettkampf gehen und sozusagen den Gegenpart zu Mike Hindermann darstellen.

Doch Ingendorn baut nicht nur auf Einzelne: „Wir haben keinen Turner, der unter den ersten Drei der Scorer-Liste zu finden ist. Wir bestechen durch Ausgeglichenheit. Dadurch sind wir schwerer einzuschätzen. Wir bauen auf unsere großartige Unterstützung bei den Heimwettkämpfen. Wir waren bisher so stark unterwegs in der Saison, jetzt wollen wir die Tabellenspitze halten.“

Dieses Vorhaben wird von den Turnfreunden aus Holland unterstützt, die mit Jermain Grundberg und Bram Verhofstad ein starkes Team nach Oberhausen schicken. „Ein Knaller. Das wird ein spannender Wettkampf mit vielen Top-Übungen“, freut sich der Trainer.

Der Eintritt ist wie gewohnt frei.

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