Bogenschießen

GW Holten meistert große Herausforderung

Doppelsieg für die Gastgeber: Arne Metzlaff (Mitte) vor Teamkamerad Carlo Schmitz (l.) und dem Essener Stefan Winter.

Doppelsieg für die Gastgeber: Arne Metzlaff (Mitte) vor Teamkamerad Carlo Schmitz (l.) und dem Essener Stefan Winter.

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Oberhausen.  Endlich wieder ein Bogenturnier: Mit Hygiene-Konzept und Zweiteilung meisterte Grün-Weiß Holten die 10. Auflage des Watermann-Gedächtnisturniers.

Für die Bogenschützen von Grün-Weiß Holten war das zehnte Sebastian-Watermann-Gedächtnisturnier eine Herausforderung. Zwar zählt Bogensport nicht zu den Kontaktsportarten, aber an der Schießlinie ist es eng. In diesem Jahr wurde das Turnier zweigeteilt und zog sich über 13 Stunden.

Morgens starteten die Compound- und Blankbogenschützen mit 50 Teilnehmern, um 13.30 Uhr traten knapp 60 Recurveschützen an. Da sämtliche Meisterschaften, Turniere und Championate für die Außensaison 2020 abgesagt wurden, waren die Gäste erleichtert, endlich einen Wettkampf schießen zu können. Selbst aus Hessen und Baden-Württemberg reisten sie an.

Gäste aus Hessen und Baden-Württemberg

Das Sonderschießen zugunsten der Elterninitiative Kinderkrebsklinik Düsseldorf fand leicht verändert statt. Die Schützen schossen gegen eine Geldspende einen Pfeil auf ein Loch in der Auflage. Für die sonst auf Gold konditionierten Sportler eine schwere Aufgabe. Viele hundert Euro wurden dadurch gesammelt.

Sportlich hatte das Turnier einiges zu bieten: Bei den Compound-Herren verfehlte Dirk Rensmann (Coesfeld) die möglichen 720 um 3 Ringe. Damit schoss er sich auf Rang eins, gefolgt von Andreas Althaus (712/Düsseldorf) sowie Andreas Terwey (707/Coesfeld).

Dirk Rensmann schießt 717 von 720 möglichen Ringen

Merle Meuter (685/Essen) setzte sich bei den Compound-Damen ab, Alexandra Sellhorst und Jasmin Blaszak folgten. In der Compound-Masters dominierte Stefan Butz (711/Schwetzingen), gefolgt von Ingo Oppermann (704) und Marco Göttges (698). Andrea Butz (682/BSC Heidelberg) siegte in der Compound-Altersklasse vor Marion Greens (677).

Der Holtener Paul Pape war in der Schülerklasse Compound einziger Teilnehmer und schoss konstant 344 im ersten und 343 im zweiten Durchgang. Die Plätze eins und zwei machte bei der Compound-Jugend Ruven Flüß (700) und Max Schuehoff (686) unter sich aus.

Doppelsieg der Recurve-Herren

Gewinner in der Blankbogenklasse wurde Volker Wahle (636/Xanten) vor Timo Heydasch (Remscheid) und Kevin Dombrowski (Gelsenkirchen). Bei den Damen schoss Amelie Jorde (544). Bei der Recurve-Jugend siegte Elias Wahle (643) vor dem Holtener Simon Gores (587) und Falk Willemsen (536).

Sebastian Koller (629) bestritt in der Recurve-Juniorenklasse einen konkurrenzlosen Wettkampf.

Die Recurve-Herren gingen mit 21 Schützen in den Wettkampf. Diesen entschied Arne Metzlaff (694/GW Holten) vor Vereinskamerad Carlo Schmitz (680) und Stefan Winter (663/Essen) für sich. Bei den Recurve-Damen setzte die weit angereiste Verena Schmidt (657/Bega) eine Marke. Es folgten Laura Göttges (Soest)und Birgit Schiemenz (Blomberg).

Gerd Willemsen (682/Bega) gewann die Recurve-Masters, Thomas Dornik und Werner Scharke (beide Rheydt) folgten. Bei den Recurve-Alterklasse Damen holte sich Karin Brunner vom benachbarten BSCO die Goldmedaille ab. Bärbel Battenberg erreichte Silber, Ursula Thomas Bronze.

Recurve-Wanderpokal an Holten, Rang zwei für BSCO

In den Gesamtwertung um die Wanderpokale holte sich in der Blankbogenklasse der Remscheider SV die Trophäe. Den Compound-Pokal schnappte sich die DJK Coesfeld mit überzeugenden 2117 vor Brotherhood of Archers und Schützengilde Habinghorst). Der Recurve-Wanderpokal ging zum wiederholten Mal an Gastgeber GW Holten (2022) vor Ortsnachbar BSC Oberhausen (1948) und den Bogenfalken Bega (1875).

Die Hähne gehen nach den positiven Erfahrungen Turnier und dem gewonnenen Stück „Normalität“ optimistisch in die Hallensaison 2020/2021.

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